18:00 Uhr
Zentralbibliothek
Stadtfenster
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf
Eintritt frei
Nach dem Tod seines Vaters entdeckt der Comiczeichner Tobi Dahmen eine Sammlung alter Familienbriefe. Ausgehend von diesen Zeitzeugnissen rekonstruiert er die Jahre 1939 bis 1945 im Spiegel seiner eigenen Familiengeschichte. Seine Graphic Novel erzählt anschaulich sowohl von Widerstand wie von Konformismus. NDR und SWR, Süddeutsche Zeitung und SPIEGEL – alle sind begeistert von der Genauigkeit und der zeichnerischen Umsetzung.
Eine gute Nachricht - auch im neuen Jahr werden im Düsseldorfer Stadtraum weitere Offene Bücherschränke aufgestellt!
Wir beginnen am Mittwoch, 14. Januar um 15 Uhr mit dem Schrank auf dem "Radschlägerplatz" an der Ecke Münsterstraße zwischen Münsterstraße und Radschlägerweg.
Der Bürgerverein Mörsenbroich und die BV 6, die den Schrank initiiert und finanziert haben, freuen sich mit uns auf eine kleine Einweihungsfeier mit den traditionellen Bücherschranknummerlesungen aus Lieblingsbüchern und Spenden für die Erstbefüllung!
In Fascholand begibt sich Canberk Köktürk auf eine autobiographisch-investigative Reise durch ein Deutschland, das nicht nur Menschen mit Migrationsgeschichte das Fürchten lehrt. Seine erzählerisch angelegte Ermittlungsakte untersucht subjektiv und temporeich die Lage der Nation. Hass und Hetze, Rechtsruck und Rassismus vergiften das Land und treiben es an den Abgrund.
Drei Tage vor der Bundestagswahl 2029 verliert Jonas seinen Vater. Während er mit der Trauer ringt und versucht, seinem kleinen Sohn den Tod des Opas zu erklären, kämpft Estelle im Team von Spitzenkandidatin Sandra Terzinger-Köhn um politischen Einfluss – und gegen die Kälte im
Freitag, 17. April & Samstag, 18. April
10-17 Uhr
Wer einmal einen Verriss des eigenen Lieblingsbuches gelesen hat, der kennt die Empörung, die eine solche Attacke auslöst. Man will den Roman verteidigen – und damit auch sich selbst.
Die Spinne, dieses achtbeinige, behaarte Wesen das seit mehr als 300 Millionen Jahren in Höhlen und auf Bäumen lebt, hat sich tief in unseren realen und imaginären Kellern und Dachböden – und nicht zuletzt dem Unbewussten – eingenistet.
In der Graphic Novel „War doch alles schön“ schauen Susanne und Kilian Kuhlendahl auf das Leben ihrer Mutter und Großmutter zurück, die als Kind den Zweiten Weltkrieg miterlebt hat. Erst während der Arbeit bemerken beide, wie sehr diese Ereignisse noch ihre jetzigen Leben bestimmen und arbeiten ihre Auseinandersetzung damit in das entstehende Buch ein. So handelt „War doch alles schön“ von beidem: von einer Kindheit im Krieg und von den Spuren und der Aufarbeitung dieser belastenden, teilweise traumatischen Erfahrungen in den nachfolgenden Generationen.
Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten? Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett „Die Pfeffermühle“, während die ganze Welt in den Abgrund glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Und wie gut kannten sich Greta Garbo und Marlene Dietrich eigentlich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?
Levin Watermeyers Leben ist der Baumarkt. Aber plötzlich bekommt seine Welt Risse. Das Unternehmen soll expandieren, eine undurchschaubare Kollegin muss eingearbeitet werden. Der Chef erhöht ständig den Druck – bis Umweltschützer auf dem neuen Gelände ein Biotop der Gelbbauchunke vermuten.
Denis Pfabe zeigt einen kommerzialisierten Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden -packend, mitunter böse, sehr unterhaltsam. Er "kann Atmosphäre erzeugen. Seine Sprache hat Wucht." (SWR2)
Wirtschaft, Welt und Wohlergehen erklärt in einem Weizenkorn: In „Senatore Cappelli“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Preis für Nature Writing 2024, führt uns Kenah Cusanit auf eine amüsante wie erhellende Reise ins Herz der Gegenwart.
Eine Buchveröffentlichung ist mittlerweile fast untrennbar verbunden mit öffentlichen Lesungen, aber die mündliche Präsentation des eigenen Textes hat seine Herausforderungen.