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Kalender

LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Das Werkstattgespräch - Schreiben nach dem Nobelpreis Ein Abend mit Olga Tokarczuk

Portrait Olga Tokarczuk
© Łukasz Giza
Die Autorin Olga Tokarczuk lädt uns ein zu einer Reise durch die großen Fragen unserer Gegenwart und erzählt, was mit dem kreativen Schaffen passiert, wenn die höchste literarische Auszeichnung der Welt das eigene Leben durcheinanderbringt. In einem exklusiven Gespräch gewährt uns Olga Tokarczuk Einblicke in ihre literarische Werkstatt.
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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Tobias Lehmkuhl: „Keine von uns – das Leben der Irmgard Keun“

Cover
© Rowohlt Berlin

Irmgard Keun war eine literarische Sensation der frühen 1930er-Jahre. Mit „Gilgi ― eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ schuf sie unvergessliche Frauenfiguren. Dann kamen Verbot, Exil und ein Leben zwischen Ruhm, Verlust und später Wiederentdeckung. In seinem neuen Buch „Keine von uns“ erzählt Tobias Lehmkuhl Keuns Biografie als bewegtes Panorama deutscher Geschichte ― von den Zwanzigerjahren über die NS-Zeit bis in die Bundesrepublik. Claudia Hübbecker lässt dazu ausgewählte Texte Irmgard Keuns lebendig werden.

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Literarischer Spaziergang - die Klassiktour

Silhouette Düsseldorf

Christian Dietrich Grabbe wohnte  - und trank – in den engen Gassen der Altstadt, Heinrich Spoerl erlebte die eigene Schulzeit in der Oberrealschule am Fürstenwall, Clara Viebig beschrieb lebendig und aus eigener Anschauung das Leben im Düsseldorf des 19.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Wir lesen uns. Social Reading in der Fliese mit lit.liebe

Portrait lit.liebe
© privat

Lesen muss kein Soloding sein. Beim Social Reading in der Fliese bringst du einfach dein aktuelles Buch mit und liest in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit anderen. Mit lockeren Icebreaker-Fragen rund ums Lesen und Bücher lernst du neue Menschen kennen. Egal, ob du allein kommst oder mit anderen vorbeikommst.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Jule Weber - "Ich zeichne meinen Standort auf die Haut“

Portrait Jule Weber
© Anne Jahn

Wie navigieren in einer lauten Welt, wenn die eigenen Worte im Chaos untergehen? Wenn die Zeit in winzige Geräusche zerfällt? Wie sich erden, wie festen Stand gewinnen, wenn der Rückzug in die Krone eines alten Baumes Schutz verspricht und gleichzeitig Sehnsucht entfacht? Wenn das durch das Buntglas des Windfangs fallende Licht Erinnerungen an Großelternhäuser und vergangene Sommertage wachruft, aber auch an das dumpfe Dröhnen von schlaflosen Mondnächten?



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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - Son Lewandowski, „Die Routinen“ & Verena Keßler, „GYM“

Autorinnenffoto
Verena Keßler(c)Jacinta Nolte_Son Lewandowski(c)Maximilian Gödecke

Gyms, Turnhallen, Boxstudios und andere Sportstätten werden zunehmend zum Schauplatz literarischer Werke. Son Lewandowski und Verena Keßler stellen ihre Romane vor und sprechen über Leistungswahn und Body-shaping, gesellschaftliche und selbstauferlegte Zwänge.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Sebastian Brück - „Der Über-Dandy“

Sebastian Brück
© Robert Lamla

Hanns Heinz Ewers (1871–1943) war Schriftsteller, Filmpionier und umstrittener Grenzgänger. Heute gilt der gebürtige Düsseldorfer als „Stephen King des wilhelminischen Kaiserreichs“. Das überaus vielschichtige Leben und Werk kann anhand seines im Heine-Institut überlieferten Nachlasses erforscht werden.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Tupoka Ogette - „Trotzdem Zuhause. Ein Memoir“

Portrait Ogette
© Tatsiana Tribunalova

Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin. „So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.“

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - Verleihung „Düsseldorfer Literaturpreis – vergeben durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf“ an Elias Hirschl

Hirschl
© Weixelbraun

Der in Wien lebende Elias Hirschl ist der 25.  Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Düsseldorfer Literaturpreis, der an Autor*innen vergeben wird, die sich literarisch zwischen den Kunstsparten bewegen. In der Jury-Begründung der Jury heißt es zu Hirschls letztem Roman:

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Selim Özdoğan - „Ihr kriegt uns hier nicht raus“

Portraitfoto Selim
© Ludolf Dahmen

Selim Özdoğans neues Buch spielt in seiner Heimatstadt Köln am Anfang der 80er Jahre: Baran Konaks Vater Merter ist Vorarbeiter auf dem Bau, doch freitagabends tauscht er den Blaumann gegen einen dunkelgrünen Anzug mit Schlag. Die Großmutter Berfin spricht weder Türkisch noch Deutsch, versteht sich aber mit allen. Als Familie Konak ausgerechnet in ein besetztes Haus zieht, prallt ihre Welt auf alternativeLebensentwürfe.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - Verena Güntner, "Medulla"

Autorinnenfoto
Stefan Klüter

Drei Frauen – Siv, die keine Mutter werden will, auch nicht, als sie ungewollt schwanger wird, Leyla, die immer Mutter werden wollte und jetzt, da sie schwanger ist, ihre Meinung ändert, Esther, die sich für ihr Kind entschieden hat und es dann doch bereut. Drei starke Frauen mit dem Gefühl, durch ihre Schwangerschaft die Kontrolle über ihre Körper verloren zu haben – und sich diese kompromisslos zurückholen. An ihren Seiten drei Männer mit dem Gefühl, die Kontrolle über ihre Partnerin, die Beziehung und das eigene Leben zu verlieren.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - sinthujan varatharajah, „wo zeit stehen bleibt“ im Gespräch mit Mithu Sanyal

AutorInnenfoto
sinthujan varatharaja(c)Paula Winkler_Mithu Sanyal(c)Stefan Finger

Wer jemals an einer Flughafengrenzkontrolle oder Landesgrenze stand, weiß: Nicht alle Reisenden sind gleich. Was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer. sinthujan varatharajah schreibt über das Reisen, das trotz aller negativen Begleiterscheinungen vor allem in westlichen Kulturen immer noch als Lebensversprechen gilt, analysiert, was unsere Gegenwart in jedem Begegnen und Berühren zerreißt und lässt durch profundes Wissen und Öffnung neuer Perspektiven vielleicht auch uns zu anders Reisenden werden.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - "Nach Santiago wollte ich nie" – Buchwanderung mit Cornelia Koch - AUSGEBUCHT!

Autorinnenfoto
Michael Scheibe

Spirituell war die Journalistin Cornelia Koch nie, und Pilgern auf dem Jakobsweg keine Urlaubsoption – bis sich kurz vor dem 60igsten Geburtstag das Leben mit ein paar neuen Fragen bei ihr meldete: Wie und warum bin ich die geworden, die ich bin? Wo ist meine wirkliche Heimat? Wie will ich die immer weniger werdende Zukunft gestalten? Beim Gehen lässt es sich bekanntlich am besten denken, und so wanderte sie vor ihrer Haustür in Potsdam los - nach Ostwestfalen, wo sie aufgewachsen ist, und dann weiter durch Deutschland, Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Silke Scheuermann - „Zweites Buch der Unruhe“

Silke Scheuermann
© Alexander_Paul_Englert

Was geschieht, wenn Mythen auf Maschinen treffen? In „Zweites Buch der Unruhe“ führt Silke Scheuermann von der Schöpfung bis ins Zeitalter künstlicher Intelligenz. Rilkes Panther, König Midas und Scheherazade begegnen Stockenten, Nilgänsen, Barbie und Robotern mit romantischen Gefühlen. So entsteht eine poetische Zivilisationsgeschichte voller überraschender Verbindungen, feiner Ironie und leiser Melancholie.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Şeyda Kurt „Zeit der Monster“

Porträtfoto Şeyda Kurt
© Harriet Meyer

"Was für eine Hommage an so viele Leben, die nie erzählt wurden." Fatih Akin

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Frisch gepresst: Lisa Sommerfeldt – schlaglichter

Sommefeldt
© Janine Guldener

Alle Protagonist:innen dieses Romans in 22 Erzählungen sind von Sehnsucht getrieben, aber oft in beklemmenden Beziehungen gefangen. Gelingt eine Verständigung zwischen den Figuren, deren unterschiedliche Realitäten im Roman auch durch verschiedene Sprachwelten sichtbar werden? Sie stehen für eine Zeit im grellen Licht da und geben alles von sich preis. 

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kopfweide. junge literaturtage - Workshops (3-tägig)

Plakat mit Illustration kopfweide

Einladung auf die kopfweide
Sprache ist ein Spiel – Bücher sind Spielwiesen

In der 1. Herbstferienwoche – vom 20.-22.10.2026 – könnt ihr im Schloss Benrath wieder das Kreative Schreiben für euch entdecken oder, falls ihr schon länger schreibt, neue Wege ausprobieren. Im Austausch mit anderen und mit Tipps von Autor*innen macht Schreiben & Textgestalten gleich noch mehr Spaß!

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kopfweide. junge literaturtage - Lesung Cornelia Boese: "Arche Boa"

Cover-Illustration: Tiere schauen vom Land aus auf ein großes Schiff
Mixtvision

Auch ein ernstes Thema kann großen Spaß machen: Der Klimawandel und verlorene Lebensräume machen den Tieren zu schaffen. Wortgewandt bewerben sie sich darum bei einer spektakulären Casting-Show. Der Gewinn: ein Ticket auf dem Luxus-Liner „Arche Boa“. Wer wird gewinnen? Ein Buch, das mit Sprachwitz und Hoffnungsschimmer für mehr Naturschutz wirbt.

Ab 6 Jahren

Öffentliche Lesung.
Das Gesamtprogramm findet ihr HIER.

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LITERATURTAGE DÜSSELDORF: Werkstattlesung & Abschlussparty

Portraits Künstlerinnen

Am letzten Abend der Literaturtage Düsseldorf laden wir traditionell zur Werkstattlesung ein – der Abend ist damit zugleich Abschluss des Festivals und  Ausblick: Alle vier Düsseldorfer Autor*innen stellen ihre in Arbeit befindlichen Projekte vor – die vielleicht schon auf den Büchertischen der Literaturtage Düsseldorf 2027 zu finden sind?

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kopfweide. junge literaturtage - Lesung Josefine Sonneson: "Stolpertage"

Cover-Illustration: hellblaues Wollknäuel, aus dem Gegenstände herausschauen
Carlsen

Jette ist dreizehn und steckt zwischen Umzugskisten, die sie eigentlich packen sollte, zwischen ihren Eltern, die sich nur noch auf alten Fotos nah sind, zwischen leuchtenden Erinnerungen an leichtere Kindheitstage und dem Aufbruch in eine Zukunft, die herausfordert und gleichzeitig neugierig macht…

Ab 10 Jahren

Öffentliche Lesung.
Das Gesamtprogramm findet ihr HIER.

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Vom Schreibtisch auf die (Lese)bühne Sprech- und Stimmtraining mit Claudia Hübbecker

© Thomas Rabsch
© Thomas Rabsch

Eine Buchveröffentlichung ist mittlerweile fast untrennbar verbunden mit öffentlichen Lesungen, aber die mündliche Präsentation des eigenen Textes hat ihre Herausforderungen.

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„Nuri, Deniz und die Kraft der Sternfeder“ – Buchpremiere/Lesung mit Autorin Andrea Karimé

© Neukirchener Verlag
© Neukirchener Verlag

Als Nuri Eltern zur Großmutter in den Libanon reisen und seine Tante bei ihm einzieht, passieren echt seltsame Dinge: Nuri schwänzt aus Versehen die Schule, ein sprechendes Krokodil taucht auf und ein Mädchen, das sich Meereslöffel nennt, steckt ihm geheimnisvolle Botschaften zu. Sie heißt eigentlich Deniz. Ihre Hobbys sind unlogische Wörter und Boxsport; aktuell kämpft sie vor allem gegen ihre Krebserkrankung. 

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Frisch gepresst: „Deutsche Aphoristiker im Porträt“

Deutsche Aphoristiker
© Marlies Blauth

Vor 20 Jahren wurde in Hattingen das Deutsche Aphorismus-Archiv gegründet. Federführend waren und sind die Literaturwissenschaftler Jürgen Wilbert und Friedemann Spicker. Zu den verschiedenen dort entwickelten Aktivitäten gehören im Dialog vorgetragene „aphoristische Porträts“. Es sind Collagen, die sowohl Aphorismen als auch  kurze Ausschnitte aus Briefen und Tagebüchern beinhalten. Spicker und Wilbert haben nun eine Auswahl aus diesen Porträts zusammengestellt.

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Mentoring 1:1 Abschlussveranstaltung mit Isabelle Lehn, Julienne De Muirier, Irma Mečević & Angela Steidele

Mentoring
© Literaturbüro NRW

Gerade am Beginn ihrer Laufbahn brauchen Schriftsteller*innen Unterstützung. Sie brauchen Ermutigung so sehr wie den souverän-kritischen Blick auf ihre Arbeit, Rat in künstlerischen und praktischen Fragen. Für all das gibt es seit 2018 das Format »1 : 1«, bei dem erfahrene Autor*innen ein Jahr lang mit Newcomer*innen zusammenarbeiten. 

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Christoph Peters, "Entzug"

Autorenfoto
© Peter Felbert

Am Anfang steht die Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag - und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Und ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen.

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„Kennst du mich?“ – Lesung mit dem Autorenduo Emilia und Manfred Theisen

© cbt
© cbt
Kennst du mich? Der KI-Chat ist für Emma (14) fester Alltagsbestandteil, hauptsächlich für Hausaufgaben. Als sie eines nachts Redebedarf hat und niemand da ist, wendet sie sich aber auch mit persönlichen Themen an die KI. Emma kann sich ihr jederzeit anvertrauen, fühlt sich verstanden und unterstützt, was ihr im Umfeld fehlt: Der alleinerziehende Vater hat nie Zeit, die beste Freundin kehrt ihr den Rücken, als sich beide Mädchen in denselben Jungen verlieben.
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Streitraum Herzkammer mit Peter Neumann und "Mentalitäten"

Peter Neumann
© Gudrun Senger

Mentalitäten verstehen – Warum wir streiten, wie wir streiten

Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint — "Luzide, leichtfüßig und lehrreich" (Steffen Mau)

Warum verlaufen gesellschaftliche Debatten heute oft so unversöhnlich? Ob es um Aufrüstung oder Pazifismus, Ost oder West, Stadt oder Land geht – hinter vielen Konflikten stehen nicht allein unterschiedliche Meinungen, sondern tief verwurzelte Erfahrungen und Prägungen: Mentalitäten.

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„Zwei sind eine Bande“ – Lesung mit Autorin Jasmin Schaudinn

© dtv
© dtv

Zwei sind eine Bande 

Kofi und Lille sind die besten Freunde der Welt. Eigentlich haben sie für die Probleme der Erwachsenen keine Zeit, denn sie müssen dringend ein Geheimversteck für ihre Bande finden. Aber als ein Baum in ihrem Hof gefällt werden soll und die Großen darüber in Streit geraten, müssen Kofi und Lille sich doch kümmern… Zusammen mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft zeigen sie den Erwachsenen, wie das geht mit dem Vertragen und Vernünftigsein.

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Miriam Davoudvandi- Das können wir uns nicht leisten

Porträtfoto Davoudvandi
© Daniel Nguyen

»Dieses Buch ist für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, deren einzige Freizeitgestaltung Fußball oder die Glotze war, weil für alles andere kein Geld da war. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten.«

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Veronika Kracher "Bitch Hunt – Warum wir es lieben, Frauen zu hassen"

Veronika Kracher
© privat

Im Sommer 2022 offenbarte die Hasskampagne gegen die Schauspielerin Amber Heard, wie salonfähig es ist, Opfer häuslicher Gewalt zu verhöhnen und wie omnipräsent Frauenhass in unserer Gesellschaft nach wie vor ist. Was früher in den reißerischen Printmedien stattfand, passiert heute online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen – stellenweise sogar ungehemmt unter vollem Klarnamen. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf sozialen Medien ein Millionenpublikum.

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Frisch gepresst: Lütfiye Güzel – lütfiyeah

Lütfiye Güzel
© Ben Knabe, WDR

Lütfiye Güzel, geboren 1972 in Duisburg, lebt dort als Lyrikerin und Workshop-Leiterin. Ihre Gedichte  zeugen von Wehmut und Witz, sie weiß: "Der Mensch besteht aus über 70% aus Wasser, der Rest ist Angst". Die ZEIT nannte sie „unsere Mona Lisa der zeitgenössischen deutschen Lyrik“: „Geheimnisvoll sind ihre Verse, und immer deutet man ein verschmitztes Lächeln zwischen die Zeilen.“

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