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Von der Liebe, die keine ist: Mit Clara Leinemann und Dana von Suffrin

Portraitfotos Leinemann und von Suffrin
Leinemann: ©Max Zerrahn / von Suffrin ©Gunter Glücklich

Die gefährlichsten Monster haben keine Namen. Sie stecken in Nachrichtenverläufen und Kosenamen, sie wachsen im Verborgenen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, wird Bewunderung zum Machtspiel, Intimität zu Kontrolle und harmloses Kräftemessen zu Gewalt. Clara Leinemann (Gelbe Monster) und Dana von Suffrin (Toxibaby) erzählen von Beziehungen im Spannungsfeld zwischen rauschhafter Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wo endet Nähe und wo beginnt die Selbstaufgabe?

Zwei Autorinnen, zwei neue Romane und ein Gespräch darüber, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind und wie Literatur sie sichtbar macht.

Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück Buddeln wurde mehrfach ausgezeichnet und in Häusern in Deutschland und in Übersetzung in den Niederlanden gespielt. Für ihre Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien, darunter das Berliner Senatsstipendium und das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Arbeit.

 Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 folgte die Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).

Moderation: Emily Grunert (Literaturbüro NRW)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Wuppertal Literaturbiennale 2026.

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