19:00 Uhr
Zentralbibliothek Düsseldorf (Herzkammer)
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf
Eintritt frei
In die erlöschung nähert sich die Kölner Schriftstellerin Nora Schramm Männlichkeitsbildern. Höher, weiter, schneller – der männliche Leistungsvergleich („dort rennen unsere männer durch die landschaft haben sich offensichtlich nach größe sortiert“), der alle Lebensbereiche und auch das Gechlechterverhältnis bestimmt, kippt hier in ein gewaltvolles Horrorszenarium. Der Text ist ein Gedicht für mehrere Stimmen, in dem sich Perspektiven überlagern und verschiedene Ebenen zur Sprache kommen.
Mit die erlöschung setzen wir die Lyrikedition Rheinland als Neue Folge in der parasitenpresse fort. Die Neue Folge wird von Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel im Auftrag vom Netzwerk Literatur Rheinland herausgegeben.
Nora Schramm, 1993 in der Südpfalz geboren, studierte Fremdsprachen und Kulturwissenschaften in Gießen sowie Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Für ihre Lyrik erhielt sie 2022 den Preis des Textstreich-Wettbewerbs, ihr Debütroman Hohle Räume erschien im März 2024 bei Matthes und Seitz Berlin und wurde mit dem Kranichsteiner Literaturförderpreis sowie dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Gespräch: Adrian Kasnitz, Emily Grunert & Nora Schramm
In Kooperation mit dem Netzwerk Literatur Rheinland.