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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - Son Lewandowski, „Die Routinen“ & Verena Keßler, „GYM“

Autorinnenffoto
Verena Keßler(c)Jacinta Nolte_Son Lewandowski(c)Maximilian Gödecke

Gyms, Turnhallen, Boxstudios und andere Sportstätten werden zunehmend zum Schauplatz literarischer Werke. Son Lewandowski und Verena Keßler stellen ihre Romane vor und sprechen über Leistungswahn und Body-shaping, gesellschaftliche und selbstauferlegte Zwänge.

Bei den olympischen Spielen ruhen alle Augen auf den Mädchen und Frauen, die ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hintrainieren. Und die ein Leben führen, das mit dem Glanz großer Sportevents nichts zu tun hat. Son Lewandowski erzählt von Sport und Politik, von gnadenloser Disziplin, den Grenzen des eigenen, alternden Körpers und stellt Fragen um Leistung, Nähe, Anerkennung und Selbstwert, wobei sie Dokumentarisches und Fiktion miteinander verwebt.
Verena Keßlers Protagonistin hat keine sportlichen Ambitionen, als sie einen Job am Empfang eines Fitnessstudios anfängt. So erfindet sie sich nach einer kritischen Bemerkung zu ihrem Körperumfang auch kurzerhand eine Mutterschaft – und gerät dann doch so sehr in den Sog der Optimierungskultur, dass sie jede Kontrolle und ihr eigenes Selbst verliert.
Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

In Kooperation mit „Kru Pik Muay Thai"

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