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LITERATURTAGE DÜSSELDORF - sinthujan varatharajah, „wo zeit stehen bleibt“ im Gespräch mit Mithu Sanyal

AutorInnenfoto
sinthujan varatharaja(c)Paula Winkler_Mithu Sanyal(c)Stefan Finger

Wer jemals an einer Flughafengrenzkontrolle oder Landesgrenze stand, weiß: Nicht alle Reisenden sind gleich. Was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer. sinthujan varatharajah schreibt über das Reisen, das trotz aller negativen Begleiterscheinungen vor allem in westlichen Kulturen immer noch als Lebensversprechen gilt, analysiert, was unsere Gegenwart in jedem Begegnen und Berühren zerreißt und lässt durch profundes Wissen und Öffnung neuer Perspektiven vielleicht auch uns zu anders Reisenden werden.

sinthujan varatharajah studierte Politische Geographie und war mit der Forschungs- und Kunstinstallation "how to move an arche" Teil der 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Sie*er lebt als freie*r Wissenschaftler*in und Essayist*in in Berlin, wo sie*er die Veranstaltungsreihe "dissolving territories: kulturgeographien eines neuen eelam" kuratiert. 
Die Themenschwerpunkte der Kulturwissenschaftlerin, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Schriftstellerin Mithu Melanie Sanyal sind Feminismus, Rassismus, Popkultur und Postkolonialismus. 

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