Direkt zum Inhalt

Christoph Peters, "Entzug"

Autorenfoto
© Peter Felbert

Am Anfang steht die Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag - und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Und ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. "Entzug" ist ein schonungslos ehrlicher Roman, der von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind und vom Betrug an sich selbst erzählt.
Peters beschreibt den Alkoholismus in seiner ganzen Grausamkeit und zeichnet schonungslos und protokollarisch genau den Weg aus der Abhängigkeit nach.
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018), dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021), dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. 
Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

Kooperationspartner: Düsseldorfer Volksbühne e.V. - Kultur am Rhein
 

Zurück zum Kalender