Saal im Haus der Bildung
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn und online via Livestream
Eintritt frei
Kalender
Gerade zu Beginn ihrer Laufbahn brauchen Schriftsteller*innen Unterstützung und Ermutigung genauso wie den souverän-kritischen Blick auf ihre Arbeit, Rat in künstlerischen und praktischen Fragen. Für all das bietet das Mentoring-Programm 1:1 der Literaturbüros in Bonn und in Düsseldorf den richtigen Rahmen: Jeweils ein Jahr lang arbeiten ein*e erfahrene*r, renommierte*r Autor*in zusammen mit eine*r Nachwuchsautor*in.
Ariane und Sam sind die Protagonisten von Thea Mantwills zweitem Roman, die seit ihrer Kindheit gemeinsam ihren Platz in einer unwirtlichen Stadt suchen. Die Wohnungslosigkeit hat ein solches Ausmaß angenommen, dass viele Menschen – auch solche, die Arbeit haben – auf die stark begrenzten öffentlichen Schlafräume der Stadt zurückgreifen müssen.
Drei Tage vor der Bundestagswahl 2029 verliert Jonas seinen Vater. Während er mit der Trauer ringt und versucht, seinem kleinen Sohn den Tod des Opas zu erklären, kämpft Estelle im Team von Spitzenkandidatin Sandra Terzinger-Köhn um politischen Einfluss – und gegen die Kälte im
»Benjamin im Stroboskop« ist wie ein literarischer Feed zum Durchscrollen: absurd, fragmentarisch, überdreht – aber man will immer weiterlesen. Ein illustrer Strudel aus Millennial-Ängsten, Konsum und Jetztzeit. Noch nie war Scheitern so optimistisch und unterhaltsam wie in diesem literarischen Debüt.
An diesem Abend treffen wir uns im KreativRaum D am Worringer Platz zu einem von euch vorgeschlagenen politischen/ gesellschaftlichen Thema, dass euch auf den Nägeln brennt und diskutieren es ausgehend von einem von euch vorgeschlagenen Buch.
Was haben Henri Lavalle, Linus Roth, Katrin Sandmann, Benedikt Engel und Ella Bach gemeinsam? Sie alle bemühen sich als Kommissar*innen oder Detektiv*innen um Aufklärung kniffliger Verbrechen, die allesamt im Düsseldorfer Stadtgebiet stattgefunden haben. Und sie alle entstammen der Phantasie von Düsseldorfer Autor*innen.
Diese Tour führt zu den Handlungsplätzen einiger literarischen Kriminalfälle, stellt Texte und Autor*innen vor und erweitert vielleicht Ihren Blick auf Düsseldorf - ganz sicher aber Ihre Leseliste!
Freitag, 17. April & Samstag, 18. April
10-17 Uhr
Einladung zur Preisverleihung an den Hauptpreisträger Wolf Biermann und die Förderpreisträgerin Sirka Elspaß.
Wer einmal einen Verriss des eigenen Lieblingsbuches gelesen hat, der kennt die Empörung, die eine solche Attacke auslöst. Man will den Roman verteidigen – und damit auch sich selbst.
Die Kunstakademie, zahlreiche Galerien und großartige Museen – Düsseldorf war und ist eine bedeutende Kunststadt. Kunstraub, schräge KünstlerInnen, Konkurrenz und Kunstfälschung: Stoff genug für Romane und Krimis, zu deren Schauplätzen diese Tour führt.
In der Graphic Novel „War doch alles schön“ schauen Susanne und Kilian Kuhlendahl auf das Leben ihrer Mutter und Großmutter zurück, die als Kind den Zweiten Weltkrieg miterlebt hat. Erst während der Arbeit bemerken beide, wie sehr diese Ereignisse noch ihre jetzigen Leben bestimmen und arbeiten ihre Auseinandersetzung damit in das entstehende Buch ein. So handelt „War doch alles schön“ von beidem: von einer Kindheit im Krieg und von den Spuren und der Aufarbeitung dieser belastenden, teilweise traumatischen Erfahrungen in den nachfolgenden Generationen.
Die Spinne, dieses achtbeinige, behaarte Wesen das seit mehr als 300 Millionen Jahren in Höhlen und auf Bäumen lebt, hat sich tief in unseren realen und imaginären Kellern und Dachböden – und nicht zuletzt dem Unbewussten – eingenistet.
Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten? Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett „Die Pfeffermühle“, während die ganze Welt in den Abgrund glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Und wie gut kannten sich Greta Garbo und Marlene Dietrich eigentlich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?
Levin Watermeyers Leben ist der Baumarkt. Aber plötzlich bekommt seine Welt Risse. Das Unternehmen soll expandieren, eine undurchschaubare Kollegin muss eingearbeitet werden. Der Chef erhöht ständig den Druck – bis Umweltschützer auf dem neuen Gelände ein Biotop der Gelbbauchunke vermuten.
Denis Pfabe zeigt einen kommerzialisierten Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden -packend, mitunter böse, sehr unterhaltsam. Er "kann Atmosphäre erzeugen. Seine Sprache hat Wucht." (SWR2)
Wirtschaft, Welt und Wohlergehen erklärt in einem Weizenkorn: In „Senatore Cappelli“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Preis für Nature Writing 2024, führt uns Kenah Cusanit auf eine amüsante wie erhellende Reise ins Herz der Gegenwart.
Eine Buchveröffentlichung ist mittlerweile fast untrennbar verbunden mit öffentlichen Lesungen, aber die mündliche Präsentation des eigenen Textes hat seine Herausforderungen.