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Das Literaturtelefon - 0211 / 60 24 710 Das Literaturtelefon besteht mittlerweile seit 20 Jahren und bietet vielen in Düsseldorf lebenden und arbeitenden AutorInnen eine Plattform. Monatlich ist je ein/e LiteratIn in einer 5-Minuten-Lesung via Telefon zu hören. Parallel dazu werden die SchriftstellerInnen als "Autor/in des Monats" in unserem Literaturkalender sowie auf diesen Internetseiten präsentiert. Unterstützt wird das Projekt vom Kulturamt der Landeshauptstadt und dem Medienzentrum Rheinland. Autor des Monats Februar 2005 am Literaturtelefon: Christa Maria Zimmermann
Christa-Maria Zimmermann wurde 1943 in Wels/Oberösterreich geboren, wuchs in Düsseldorf-Kaiserswerth auf. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Geschichte arbeitete sie als Zeitungsredakteurin. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie wieder in Düsseldorf-Kaiserswerth. Ihre Jugendromane handeln von Abenteuern, häufig auf See und immer mit spannendem geschichtlichem Hintergrund. "Die Straße zwischen den Welten" wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur im Oktober 2003 als "Buch des Monats" ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a.: Das Gespenst in der Burgruine, 1997 Die Nacht, als die Titanic sank, 1998 Die letzte Fahrt der Hindenburg, 2000 Das Mädchen vom roten Fluß, 2003 Die Straße zwischen den Welten, 2003 Im Februar hören Sie am Literaturtelefon einen Auszug aus dem Abenteuerroman "Die Straße zwischen den Welten. John Franklins Suche nach der Nordwest-Passage" (Arena-Verlag, 2003). TEXTAUSZUG: Matthi hatte auf einmal das unheimliche Gefühl, dass ihn jemand anstarrte. So stark war dieses Gefühl, dass er die menschliche Gestalt aus den Augen ließ und den Kopf zur Seite wandte. Auf einer Erhebung im Küsteneis stand ein Eisbär und sah ihn an. Seine Augen glänzten dunkel im weißen Fell. Ihre Blicke trafen sich. Matthi war wie gelähmt. Er hält mich für eine Robbe, dachte er. Er braucht bloß ein paar Sätze zu machen, dann hat er mich. Er konnte sich nicht rühren. Aus dem Augenwinkel nahm er eine Bewegung wahr. Der Arm des Fischers fuhr wieder in die Höhe. Auch der Bär wandte den Kopf. Vielleicht hatte er den Eskimo schon länger belauert. Vielleicht war der Fischer die Beute, die er sich ausgesucht hatte. Aber Eisbären fraßen nichts lieber als Blubber. Der Bär würde den Eskimo verschmähen und sich lieber die Robbe holen. (Aus: Die Straße zwischen den Welten, Arena Verlag, S. 281) Hören Sie sich den Text hier an: Autor des Monats Dezember 2005 am Literaturtelefon: Thomas Hoeps Autor des Monats November 2005 am Literaturtelefon: Erwin Wuillemet Autorin des Monats Oktober 2005 am Literaturtelefon: Heide Küsters Autorin des Monats September 2005 am Literaturtelefon: Marte Cormann Autor des Monats August 2005 am Literaturtelefon: Markim Pause Autorin des Monats Juli 2005 am Literaturtelefon: Margot Potthoff Autorin des Monats Juni 2005 am Literaturtelefon: Hendrik Rost Autorin des Monats Mai 2005 am Literaturtelefon: Sabine Kornbichler Autor des Monats April 2005 am Literaturtelefon: Christian Bieniek Autor des Monats März 2005 am Literaturtelefon: Dieter Süverkrüp Autor des Monats Februar 2005 am Literaturtelefon: Christa-Maria Zimmermann Autor des Monats Januar 2005 am Literaturtelefon: Horst Eckert |
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