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Roswitha Matwin-Buschmann: Wieslaw Mysliwski, Der helle Horizont
Sonntag, 19. September, 19.00 Uhr
Kloster Kamp
Abteiplatz 13
47475 Kamp
Der Roman Widnokrag/ Der helle Horizont des in Warschau lebenden polnischen Autors Wieslaw Mysliwski spielt am Ende des Zweiten Weltkriegs: Piotr, der Protagonist des Romans, muss in den letzten Tagen des Krieges Abschied nehmen von seinem geliebten Heimatdorf und der Geborgenheit der Großfamilie. Die Familie nimmt Zuflucht in der Kleinstadt Sandomierz; nur schwer kann man sich an die neuen und ungewohnten Lebensverhältnisse gewöhnen.
Beschrieben wird das Polen der Nachkriegszeit aus der Perspektive des Ich-Erzählers Piotr, dem Mysliwski deutlich autobiographische Züge verliehen hat.
Roswitha Matwin-Buschmann hat den Duktus des Romans – eine teilweise bäuerliche Sprache mit ihren originellen Umschreibungen, Neuschöpfungen und Verschleifungen – nun auch deutschen Leserinnen und Lesern zugänglich gemacht.
Roswitha Matwin-Buschmann wurde in Trier geboren. Aufgewachsen in Zittau, studierte sie Russisch und Polnisch am Dolmetscher-Institut der Karl-Marx-Universität in Leipzig, und war dann als Dolmetscherin im diplomatischen Dienst, als Verlagslektorin und freiberufliche literarische Übersetzerin, Gutachterin und Redakteurin für Polnisch und Russisch tätig. Seit 1991 ist sie am Goethe-Institut in Warschau angestellt.
Zu den von Roswitha Matwin-Buschmann übersetzten Autorinnen und Autoren gehören: Janusz Anderman, Kazimierz Brandys, Marek Hlasko, Hanna Krall, Stanislaw Lem, Czeslaw Milosz, Wieslaw Mysliwski, Tadeusz Nowak u.a.
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