logo literaturbuero nrw
literaturbuero adresse
 

über uns
projekte
projekte_2010
projekte_2009
projekte_2008
projekte_2007
projekte_2006
projekte_2005
projekte_2004

duesseldorfliesteinbuch
p_beitritt
bummel
die arabische welt in düsseldorf
die welt übersetzen


















p_frisch
grenzen im fluss
p_harry

autorenweiterbildung
projekte_2003
projekte_2002
projekte_2001
projekte_2000
termine
faq
literaturleben
publikationen
was bleibet
faq
links
kontakt


Auf dem Windrad fährt der Wind Rad: Ramón Gómez de la Sernas Anti-Aphorismen und die Übersetzbarkeit des Unübersetzbaren.
Studiengang Literaturübersetzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Veranstaltung wird präsentiert von Dr. Vera Elisabeth Gerling und Studentinnen des Studiengangs: Sonja Fink, Nadine Mutz, Marie-Christin Starck und Karolin Viseneber.


Mittwoch, 13. Oktober, 20.00 Uhr

Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 12-14
40213 Düsseldorf

„Aphorismus: Der Augenblick der Sprache.“ Diese Definition von Stanislaw Jerzy Lec ist wohl eine der treffendsten für eine sprachliche Kurzform, die wohl wie keine andere an Assoziationen und ein gemeinsames kulturelles Gedächtnis gebunden ist.
Im Aphorismus wird ein komplexer Gedankengang in allerkürzester Form ausgedrückt, oft handelt es sich um minimale Wortveränderungen oder ganz leichte Verschiebungen innerhalb der gewohnten Semantik, die dem aphoristischen Satz seinen Sinn geben. Eine sprachliche Kunstform, an der sich Übersetzer die Zähne ausbeißen, enge Freundschaften sollen schon zerbrochen sein bei der Diskussion um eine auch nur annähernd dem Original entsprechende Übertragungsmöglichkeit.
Ramón Gómez de la Serna (1888-1963), spanischer Journalist und Schriftsteller, erfand die so genannten „Greguer?as“: Un-Sinnsprüche, in denen die Sprache selbst zum Thema wird und kuriose Wortspiele menschliche Verhaltensweisen entblößen. Übersetzen wird hier im kreativen Prozess vorgestellt, wobei der Begriff der „Textreue“ unweigerlich zur Diskussion gestellt werden muss.

Der Düsseldorfer Diplomstudiengang Literaturübersetzen ist ein Vollstudiengang, der Literaturübersetzerinnen und –übersetzern eine adäquate Ausbildung vermitteln soll. Großer Wert wird gelegt auf einen ausgewogenen Praxis- und Theoriebezug. Als Ausgangssprachen können in Düsseldorf die auf dem Buchmarkt am meisten gefragten Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch gewählt werden. Zu Gast sein werden an diesem Abend die Studentinnen Sonja Fink, Nadine Mutz, Marie-Christin Starck und Karolin Vieseneber mit ihrer Dozentin Dr. Vera Elisabeth Gerling.