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Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie viele Fragen, die uns häufig gestellt werden und die passenden Antworten dazu!
Ich schreibe und würde meine Texte gerne einmal von einem Fachkundigen beurteilen lassen. Bin ich da beim Literaturbüro richtig?
Ich suche Fortbildungsmöglichkeiten rund um das Schreiben. An wen kann ich mich wenden?
Wie finde ich als nicht professionell Schreibende(r) Kontakt zu Gleichgesinnten?
Ich habe ein Buch geschrieben und möchte es veröffentlichen. Wie gehe ich vor?
Welche Alternativen gibt es für mich, wenn die Verlagssuche erfolglos bleibt?
Wo kann ich mich über aktuelle Ausschreibungen zu Preisen und Stipendien oder Fördermöglichkeiten kundig machen?
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Ich suche Fortbildungsmöglichkeiten rund um das Schreiben. An wen kann ich mich wenden? |
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Das Literaturbüro NRW in Düsseldorf organisiert gemeinsam mit
den anderen Literaturbüros in Nordrhein-Westfalen in jedem Jahr
ein umfassendes Weiterbildungsprogramm. Angeboten werden Schreibseminare
zu allen Genres, aber z.B. auch Sprech- und Stimmtraining oder Veranstaltungen
zu Fragen der Veröffentlichung und Vermarktung. Gerne senden wir Ihnen den Kalender
zu, das gesamte Programm finden Sie auch auf der Webseite des Literaturbüros.
www.literaturbuero-nrw.de/bildung.html
Die "Szene" an privaten und kommerziellen Schreibwerkstätten ist ständig in Bewegung.
Anbieter sind z.B. Bildungswerke, Frauenhäuser oder Büchereien.
Ein regelmäßiges Angebot haben fast immer die Volkshochschulen im Programm.
Meistens werden diese Kurse geleitet von Menschen, die selbst schriftstellerisch tätig sind.
Hilfreich ist vielleicht auch die Webadresse http://fiction-writing.de.
Nützliche (wenn den unmittelbaren Erfolg auch nicht zwingend garantierende) Bücher zum Thema sind z.B.:
- Frey, James N.: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Köln, Emons 1997
- Frey, James N.: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Bd. 2. Anleitung zum spannenden Erzählen für Fortgeschrittene. Köln, Emons 1998.
- Rico, Gabriele L.: Garantiert schreiben lernen. Sprachliche Kreativität methodisch entwickeln - ein Intensivkurs auf der Grundlage der modernen Gehirnforschung, Reinbek, Rowohlt 1984.
- Werder, Lutz von: Lehrbuch des kreativen Schreibens. 4. Auflage. Berlin, Schibri 1997
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Wie finde ich als nicht professionell Schreibende(r) Kontakt zu Gleichgesinnten? |
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Hier bietet sich natürlich als erstes die Teilnahme an einer
Schreibgruppe oder an einem Fortbildungsseminar an.
Adressen außerhalb Düsseldorfs finden Sie hier:
www.literaturbuero-nrw.de/niederrhein.html
Eine andere Möglichkeit ist der Besuch von weniger kommerziellen
Lesungen oder offenen Leseforen wie z.B. in Düsseldorf:
Frisch gepresst. Neue Bücher aus Düsseldorf
Gemeinsam mit der Stadtbücherei Düsseldorf organisiert das Literaturbüro NRW e.V.
eine Reihe, in der an jedem 3. Dienstag im Monat ein Buch vorgestellt wird,
das aus der Feder eines Düsseldorfer Autors bzw. einer Düsseldorfer Autorin oder/und
aus einem Düsseldorfer Verlag stammt. Nach der Lesung findet eine moderierte
Diskussion zwischen Autor(in) und Publikum über das Buch und über das Schreiben statt;
in der Pause und im Anschluss an die Lesung bietet sich Gelegenheit zu Gesprächen.
Montagsprosa
In dieser vom Heinrich-Heine-Institut organisierten Reihe stellen ebenfalls meistens
regionale Autorinnen und Autoren ihre Bücher vor. Die von Frau Füllner moderierten
Veranstaltungen bieten ebenfalls Gelegenheit, Kontakt zu Autorinnen und Autoren zu knüpfen.
Forum Hobby Schreiben
Die Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz bietet Hobbyautorinnen und -autoren
die Gelegenheit, eigene Texte vor Publikum vorzutragen.
Das Forum Hobby Schreiben findet alle 2 Monate statt, jeweils am 1. Montag von
17.00 - 19.00 Uhr. Organisation und Moderation: Cora Elbin: Tel.: 0211/ 89 - 94346
Schreiben und Leselust 50 plus
In der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) treffen sich an jedem Mittwoch
literaturinteressierte Menschen im fortgeschritteneren Alter, um über
Bücher zu sprechen und auch selbst zu schreiben. Geleitet wird die Runde von der Düsseldorfer Autorin Susanne Kersten-Stein.
Nähere Informationen sind erhältlich unter Telefon: 60 02 58 33.
Poetry-Slam
Ganz Mutigen bietet der Poetry Slam die Gelegenheit, eigene Texte
vorzutragen: Hier handelt es sich um einen offenen Wettbewerb,
jeder Teilnehmer hat eine begrenzte Vortragszeit (3-5 Minuten),
die Publikumsjury bewertet die Beiträge. Nach jeder Runde muss sich ein
Poet bzw. eine Poetin verabschieden...
Wer nicht lesen will, dem bietet sich hier ganz bestimmt Gelegenheit, Kontakt zur "Szene" zu knüpfen.
Slams in Düsseldorf:
PoesieschlachtPunktAcht. Jeden 3. Sonntag um 20.00 Uhr im
Kulturzentrum zakk, Fichtenstraße 40. Moderation: Pamela Granderath und Markim Pause.
Blaue Stunde: jeden 1. Samstag im Monat, 17.00 Uhr in der Destille, Bilker Straße 46
Lesungen rund um ein Thema; Informationen unter www.destille-duesseldorf.de/BlaueStunde/BSindex.html,
Tel. 0211-327181
Café Modigliani
"Lesebühne" (unregelmäßig sonntags, 15.00 Uhr, Informationen: HildeSchwelm@aol.com, Tel. 02151-750129)
"Lesung & Musik" (jeden 4. Samstag im Monat)
Wissmannstraße 6, Tel. 3983494
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Ich habe ein Buch geschrieben und möchte es veröffentlichen. Wie gehe ich vor? |
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Diese ist wohl die am häufigsten gestellte Frage, was auch schon deutlich macht,
wie viele Menschen schreiben und den Wunsch hegen, ihre Texte zu veröffentlichen.
Da kann man sich vorstellen, wie es auf dem Schreibtisch eines Lektors aussieht.
Aber Verlage leben schließlich von den Autorinnen und Autoren, darum: Nur Mut!
Welcher Verlag passt zu mir? Ist die erste Frage, die Sie sich zu beantworten haben.
Prüfen Sie, welchem Verlagsprofil Ihr Text gerecht wird. Über die Verlagsprogramme
können Sie sich im Internet informieren oder Ihren Buchhändler um die
Verlagsvorschauen bitten. Auch ein ausführlicher Blick in die Regale einer
gut sortierten Buchhandlung gibt Aufschluss über die jeweiligen Verlagsprofile.
Informieren Sie sich, wer in dem betreffenden Verlag für das Lektorat zuständig ist;
die Ansprechpartner finden Sie im Programm, auf der Internetseite oder auch durch einen
Anruf in der Zentrale. Der oder dem Betreffenden schicken Sie nicht Ihr abschreckendes 500
Seiten Manuskript, sondern eine lesefreundliche Textprobe von ca. 20 Seiten, dazu ein Exposé,
in dem Sie Form und Inhalt des Ganzen darstellen und legen dazu einen freundlichen Brief, in
dem Sie sich kurz vorstellen und auch begründen, warum Sie sich mit Ihrem Manuskript gerade an
diesen Verlag wenden.
Bei kleineren Verlagen ist es durchaus sinnvoll, vorab anzurufen und einen persönlichen
Gesprächstermin zu vereinbaren.
In jedem Falle: nicht geeignet für Anrufe sind der Montagmorgen und der Freitagnachmittag.
Von einer Kontaktaufnahme via e-mail wird abgeraten, da fast überall Mails mit unbekanntem
Absender aus Virenschutzgründen gelöscht werden.
Die 10-Punkte Liste für einen erfolgreichen Autor
Diese Liste ist entstanden auf der Basis von langjährigen Erfahrungen
in einer Literaturagentur und wurde uns freundlicherweise von Birgit Politycki
(Agentur Pauw & Politycki) zur Verfügung gestellt
1. Nehmen Sie sich als Autor ernst, aber nicht zu ernst.
2. Finden Sie eine Person, die Ihren Text vor allen anderen liest und kritisch beurteilt.
3. Treten Sie erst dann an einen Verlag, wenn Sie zufrieden sind mit Ihrem Text.
4. Informieren Sie sich erst über einen Verlag und nehmen Sie dann Kontakt auf.
5. Schicken sie Ihre Unterlagen immer an eine namentlich genannte Person.
6. Nie mehr als 50 Seiten Manuskript schicken, dazu 1 Exposé (max. 2 Seiten), Vita und kurzes Anschreiben.
7. Nachfragen erst nach 4-6 Wochen.
8. Nehmen Sie eine kritische Stellungnahme seitens des Verlages ernst.
9. Überarbeitete Manuskripte nur auf Wunsch an den gleichen Verlag schicken.
10. Lassen Sie sich von Absagen nicht entmutigen. Ob ein Manuskript angenommen wird oder nicht, hat immer auch sehr viel mit persönlichen Vorlieben bzw. Abneigungen zu tun.
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Welche Alternativen gibt es für mich, wenn die Verlagssuche erfolglos bleibt?
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Literaturzeitschriften
Gute Möglichkeiten für eine erste Veröffentlichung bieten die zahlreichen Literaturzeitschriften, dies gilt vor allem für Lyrik und Kurzgeschichten.
Adressen finden Sie auf unserer Seite
www.literaturbuero-nrw.de/links.html oder auf der Seite des Uschtrin-Verlages: www.uschtrin.de
Literaturagenturen
Wie in den USA schon seit längerem sind Literaturagenturen auch
in Deutschland fester Bestandteil der Szene. Neben
den großen und bekannten werden ständig neue Agenturen gegründet,
ebenso viele verabschieden sich aber auch schnell wieder vom Markt.
Eine Adressenübersicht, die auch die Profile der Anbieter transparent macht,
bietet das "Handbuch für Autorinnen und Autoren", hrsg. von Sandra Uschtrin.
Für Verhandlungen mit einer Agentur gilt grundsätzlich:
- keine Zahlung vor Vertragsabschluss mit einem Verlag (auch keine Porto- und Bürokosten). Auch Angebote für Lektorate gegen Bezahlung sind eher ungewöhnlich.
- für die Einschätzung der Agentur hilft eine Liste der von der Agentur vertretenen Autorinnen und Autoren
- nicht sofort einen Vertrag mit der Agentur abschließen: seriöse Agenturen überprüfen erst einige Wochen die Vermarktungschancen des Manuskriptes, bevor sie einen Vertrag anbieten
- sollte es zum Vertragsabschluss kommen, sollte dieser gegebenenfalls von einem Rechtsanwalt geprüft werden.
Publishing on Demand
Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Methode,
seine Texte zwischen zwei Buchdeckel zu pressen unter Umgehung der Verlagssuche:
Es handelt sich um ein Druckverfahren, bei dem ein Buch mit oder ohne Umschlag in einem
Arbeitsprozess hergestellt werden kann. Produktionsstraßen liefern das fertige
Buch auf Knopfdruck aus einem Arbeitsspeicher, Voraussetzung für das Verfahren ist
die Vorlage des Textes in digitaler Form (pdf-Datei). Die Bücher werden on demand -
also nur auf Nachfrage - gedruckt, sodass ein Risiko der Überschussauflage bzw. größere
Lagerkosten wegfallen.
Die Bücher werden meist als Softcover oder Broschur hergestellt; die Qualität und
Optik ist in den letzten Jahren stark verbessert worden. Die Herstellung eines solchen
Buches steht jedem Autor offen, versehen mit einer ISBN-Nummer ist es auch über
den Buchhandel bestellbar. Die Herstellung der Druckvorlage kostet, abhängig von
Umfang, Ausstattung etc., 1.500,- - 3.000,- €
Einen guten Überblick über dieses Verfahren bietet der Ratgeber
Manfred Plinke, Publishing on Demand
Verlag Plinke Berlin, 1999
ISBN 3-932909-89-5
Druckkostenzuschussverlage
Hier handelt es sich um Verlage, die sehr schnell bereit sind, Ihr
Manuskript zu drucken. Allerdings verlangen diese Verlage (zum Teil horrende)
finanzielle Beteiligung seitens der Autoren.
Weitere kritische Anmerkungen hierzu finden Sie unter www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com
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Wo kann ich mich über aktuelle Ausschreibungen zu Preisen und Stipendien oder Fördermöglichkeiten kundig machen? |
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Um in diesem Dschungel einigermaßen auf dem neuesten
Stand zu bleiben und möglichst nichts zu verpassen,
sind zwei Adressen hilfreich:
Das Literaturbüro Unna gibt vierteljährlich die Zeitschrift LIT°FORM heraus,
die einen umfassenden Serviceteil mit den aktuellen Terminen enthält.
Die Zeitschrift kann abonniert werden beim
Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V.
Friedrich-Ebert-Str.97
59425 Unna
Tel.: 02303-963850
Fax: 02303-963851
Informieren kann man sich aber auch auf der Webseite www.wlb.de.
Einen guten Service bietet im Bereich aktuelle Ausschreibungen auch der Uschtrin-Verlag:
Auf der Webseite www.uschtrin.de besteht die Möglichkeit, einen kostenlosen Newsletter zu bestellen.
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