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Veranstaltungen



29.10._11.00 Uhr Auftaktmatinee, HEINRICH-HEINE-INSTITUT, HEINRICH-HEINE-GESELLSCHAFT & LITERATURBÜRO
02.11._19.30 Uhr Heine & Jazz, INSTITUT FRANÇAIS
03.11._19.30 Uhr Literarisches Heine-Dinner, Restaurant »IM SCHIFFCHEN« & BUCHHANDLUNG LESEZEIT
04.11._19.30 Uhr Lesung & Musik, THEATERMUSEUM
05.11._11.00 Uhr Lesung & Musik, LITERATURBÜRO
06.11._17.00 Uhr Lesung »Heine on top«, JOHANNESKIRCHE & EVANGELISCHE STADTAKADEMIE
07.11._20.00 Uhr Lesung & Musik, Hörbuchtipps, STADTBÜCHEREIEN & HÖRBUCHHANDLUNG ROMEIKE
08.11._19.00 Uhr Lesung & Musik, ANDREASSAAL, DOMINIKANERKLOSTER
08.11._19.30 Uhr Lesung & Musik, KAISERSWERTHER BUCHHANDLUNG
09.11._19.30 Uhr Lesung, ZAKK & GESCHICHTSWERKSTATT
10.11._20.00 Uhr Lesung, EDITION XIM VIRGINES
12.11._11.00 Uhr Rundgang, Start: HeineHaus
16.11._19.30 Uhr Heine & Jazz, THEATERMUSEUM
18.11._19.30 Uhr Monodram, POLNISCHES INSTITUT
23.11._19.30 Uhr Literarisch-musikalische Soiree, MAXHAUS
24.11._18.00 Uhr Rundfahrt & Lesung, RHEINBAHN
24.11._20.00 Uhr Lesung & Musik, Restaurant GRENZENLOS
25.11._19.30 Uhr Film & Gespräch, FILMMUSEUM
26.11._11.00 Uhr Abschlussmatinee, LITERATURBÜRO, HEINE-INSTITUT & KULTURAMT im HeineHaus



Sonntag, 29.10._11.00 Uhr

AUFTAKTMATINEE

Heinrich-Heine-Institut,
Bilker Straße 12-14
Eintritt € 6,-/ermäßigt € 4,-
Reservierungen unter
Tel. 0211-8992902


Vortrag und Lesung mit Prof. Karol Sauerland und Wolfgang Reinbacher

Foto: Sebastian Hoppe

Heinrich Heines Reisebilder sind berühmt, aber nicht leicht zu lesen. Man kann schnell zu dem Schluss kommen, dass es an einer durchdachten Konzeption fehlt. In Wirklichkeit hat Heine hier ein völlig neues Genre geschaffen, das der heutigen Art, die Welt aufzunehmen und über sie zu reflektieren, mehr denn je entspricht. Der Vortrag von Prof. Karol Sauerland versteht sich als eine Art Lektüreanleitung, insbesondere für diejenigen, die die Reisebilder ohne den dauernden Rückgriff auf biographische und historische Details lesen möchten.

Karol Sauerland ist Professor für deutsche Literaturwissenschaft und Ästhetik an den Universitäten in Warschau und Thorn, zahlreiche Gastprofessuren an europäischen Universitäten. Buchautor und Herausgeber interdisziplinärer und interkultureller Publikationen zur Literatur- und Philosophiegeschichte in mehreren Sprachen.
Aus Heines Reisebildern liest Wolfgang Reinbacher vom Düsseldorfer Schauspielhaus.


Donnerstag, 02.11._19.30 Uhr

Institut Français, Bilker Str. 7–9,
Tel. 0211-13 06 790
Eintritt: frei

Jean-Pierre Lefebvre »Heine Jazz-inventio«

Musik von Virgile Lefebvre mit: Thomas Benoit (Kontrabaß) Jacques Dicostanzo (Vibraphon) Johan Guidou (Schlagzeug) Virgile Lefebvre (Saxophon)

Die Jazzmusiker, die Heines Dichtung kennen, fühlen sich von ihr angezogen, von ihren gewagten Harmonien, der ironischen Melancholie seiner Liebeslieder, sowie durch seinen Horizont des radikalen politischen Protests.
Vier Musiker begleiten an diesem Abend einen Universitätsprofessor (Jean-Pierre Lefebvre, Ecole normale supérieure Paris) zu neun Gedichten, die von dieser Modernität zeugen:

Doktrin
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Celimène
Ein Weib
Der Asra
König David
Die Schlesischen Weber
Das Sklavenschiff
Ein Fichtenbaum steht einsam


Freitag, 03.11._19.30 Uhr

Restaurant »Im Schiffchen«,
Kaiserswerther Markt 9
Preis pro Menu: € 95,-

Restaurant »Im Schiffchen«, Jean-Claude Bourgueil & Buchhandlung LESEZEIT, Karin Esch

laden ein zum Literarischen Heine-Dinner Die literarischen Gourmetfreuden werden serviert von Kultur à la carte: Annette Florin und Uwe Rode-Florin Genießen Sie mit uns kulinarische und literarische Köstlichkeiten im historischen Ambiente in Kaiserswerth!

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 20.10.2006 in der Buchhandlung LESEZEIT, Tel. 0211-2006726


Samstag, 04.11._19.30 Uhr

Theatermuseum,
Jägerhofstr. 1
Eintritt: € 10,-
Reservierung unter 0211-899 46 60

»Mir wird so loreley zumut«
Literarische Revue
mit Hanna Seiffert, Peter Welk und Ludger Maxsein (Klavier)

Im Mittelpunkt stehen Heines schwelgerische Affären mit jener Frau, von der er selbst sagte: »Sie tröstete mich in heimischen Drangsalen, folgte mir ins Exil,... ließ mich nie im Stich, sogar in Geldnot wußte sie mir zu helfen, die deutsche Muse, die gute Dirne.« Kontrapunkte dazu setzt der Konzertpianist Ludger Maxsein mit Klavierstücken des anderen großen Romantikers, dessen 150. Todestag ebenfalls in diesem Jahr gefeiert wird: Robert Schumann.


Sonntag, 05.11._11.00 Uhr

Literaturbüro NRW, Bilker Straße 5
Reservierung unter 0211-8284590
Eintritt: € 5,-, Mitglieder € 3,-

Italienischer Morgen
Reise von München nach Genua


Foto: Sebastian Hoppe
Lesung mit Michele Cuciuffo, Düsseldorfer Schauspielhaus,
Arien aus italienischen Opern vorgetragen von Studentinnen der Robert Schumann Hochschule (Gesang & Harfe)

Trient, Brescia, Mailand. Heine nimmt uns mit in italienische Gefilde, auf Märkte und Plätze. Er preist – nicht ohne einige Seitenhiebe – die farbenprächtigen Auslagen, die Frauen, die italienische Oper und räsoniert über das Wesen der Deutschen, Italiener und Engländer.

Nach Lesung & Musik laden wir Sie ein, einige »italienische Momente« bei Antipasti & Wein im Literaturbüro zu verweilen.


Montag, 06.11._17.00-18.30 Uhr

Evang. Stadtakademie, Johanneskirche,
Martin-Luther-Platz 39
Teilnahmebeitrag: € 5,-

Heine on top. Ein multimediales Turmerlebnis

Lesung im Glockenturm der Johanneskirche:
Die Stadt Lukka (1)
mit Cathleen Baumann & Wolfram Rupperti,
Düsseldorfer Schauspielhaus, musikalische Impression
von Wolfgang Abendroth, Heine-Fahnen von WHG Neuse,
Leitung: Dr. Martin Vetter

Man nehme den Fahrstuhl, erklimme die Leiter, erreiche den Schwindel erregenden Turm: »On top« liest Düsseldorf Heine. Der erreicht Lukka bei Nacht und inszeniert eine atemberaubende Götterdämmerung. Vom Turm wird die Lesung für weniger trittfeste Gäste ins Café der Johanneskirche audiovisuell übertragen. Anschließend Möglichkeit zum warmen Umtrunk. Achtung: Teilnahme auf eigene Gefahr! Der Eintritt beinhaltet die Teilnahme an der Verlosung eines von WHG Neuse handsignierten Heinemotivs.

Foto: Sebastian Hoppe
Lesung weiterer Kapitel aus dem Reisebild »Die Stadt Lukka« am 8.11. im Dominikanerkloster.







Dienstag, 07.11._20.00 Uhr

Stadtbüchereien, Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
Eintritt: frei

»Heine hören!«
in Kooperation mit der HörbuchHandlung Romeike

Zum Heine-Jahr 2006 erschien eine Vielzahl qualitativ hochwertiger neuer Hörbücher mit Interpretationen von Heine-Texten durch prominente SprecherInnen. Zur Einstimmung in den Abend empfiehlt Ute Romeike, Hörbuch- Handlung, die besten Neuheiten auf dem Markt.
Im Anschluss hören Sie aus Heines Reisebildern Die Nordsee live:Wolfgang Welter rezitiert, begleitet von Maria Zachariadou (Cello, Suite Nr. 2 von Max Reger).
In seinen Reisebildern kombinierte Heinrich Heine eine breite Fülle von Themen und schriftstellerischen Techniken. Die Aufenthalte des Autors auf der Insel Norderney finden künstlerischen Ausdruck in den drei Abteilungen von Die Nordsee. Darin entwirft er ein von Zerrissenheit geprägtes Bild der Gesellschaft.

Wolfgang Welter war Gründer, Leiter, Schauspieler und Regisseur des Kindertheaters Augen-Blick und als Schauspieler und Regisseur in über 50 Produktionen der freien Szene Düsseldorfs tätig; leitete das Theater an der Luegallee in Düsseldorf und arbeitet als freiberuflicher Schauspieler.


Mittwoch, 08.11._19.00 Uhr

Andreassaal des Dominikanerklosters,
Andreasstraße 27, Tel. 0211 -13 63 40
Eintritt: frei

Die Stadt Lukka (2)

Foto: Sebastian Hoppe

»... ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer der Welt ...« Mit diesen Worten in seinem Testament von 1851 bekannte sich Heinrich Heine zum Glauben an einen persönlichen Gott, ohne jedoch einer Kirche oder dem Judentum den Vorzug zu geben. Immer wieder, besonders im Reisebild Die Stadt Lukka, beschäftigt sich Heinrich Heine mit den Themen Glaube und Religion – vor allem aber setzt er sich kritisch mit dem »Bodenpersonal« der Religionen auseinander. Lesung: Claudia Hübbecker & Michael Schütz, Düsseldorfer Schauspielhaus. Musik: Konzertgeigerin Christina Asbeck mit einem Überraschungsprogramm zu Heinrich Heine.
Die Lesung der ersten Kapitel aus »Die Stadt Lukka« findet am 6.11. in der Johanneskirche statt.


Mittwoch, 08.11._19.30 Uhr

Kaiserswerther Buchhandlung, Alte Landstraße 179
Tel. 0211-40 92 101, Eintritt: € 5,-

Das Wunder Heine
Ein literarisch-musikalisches Portrait
in Briefen und Gedichten


Donnerstag, 09.11._19.30 Uhr

Studio im zakk, Fichtenstraße 40,
Tel. 0211-973 00 55
Eintritt: € 5,- (übl. Ermäßigung)

Heine in Berlin
Es liest: Wulf Metzmacher

Promenieren Unter den Linden, Einkehr bei Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt, Besuch im Schauspielhaus und in der Oper, Klatsch und Tratsch, die feine und die Möchtegern- Gesellschaft. Ein immerwährender Reigen im großen Berlin. Und mittendrin Heinrich Heine als Flaneur mit hellen Augen und großen Ohren.Was er sah, hörte und dabei bedachte, entfaltet er vor uns in den Briefen aus Berlin, geschrieben zwischen Januar und Juni 1822.


Freitag,10.11._20.00 Uhr

Edition XIM Virgines, Brend'amourstraße 33
Reservierungen: Tel: 0211-588930, Eintritt: frei

Florentinische Nächte - Die erste Nacht
Lesung mit Georg Aehling

Die todkranke Maria und ihr Freund Maximilian unterhalten sich darüber, wie die Natur beim italienischen Volk die Kunst nachahmt: »Wie einst das Fleisch auf den Geist, so wirkt jetzt der Geist auf das Fleisch.« Bei ihrer Diskussion über die Eigenschaften und Wirkungen italienischer Komponisten stellt Max erneut die gegenseitige Durchdringung von Natur und Kunst fest. »Aber wie schön sind sie erst, diese Italienerinnen, wenn die Musik ihr Gesicht beleuchtet.«


Sonntag, 12.11._11.00 Uhr

Treffpunkt: HeineHaus,
Bolkerstraße 53
Eintritt: € 5,-
Keine Anmeldung erforderlich

Heine (auch mal) zu Hause –
Ein Rundgang durch das alte Düsseldorf

Es begleiten:Wulf Metzmacher und Monika Voss In seinem Reisebild Ideen. Das Buch Le Grand erinnert sich Heine 1826 wehmütig an seine Geburtsstadt Düsseldorf: »... und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe.« Bei einem Rundgang zwischen Elternhaus, Hofgarten, Schule, Marktplatz, Hauptwache, Schloss, Haus des Onkels und anderen Orten folgen wir seinen Erinnerungen an das heimatliche Düsseldorf, können Hebräisch konjugieren, hören von Apfeltörtchen und Krebssuppe, sind auf der Hauptwache dabei und erfahren, was es mit dem »Froschgequäke der holländischen Sümpfe« sowie mit den »Scharlatanen der Bescheidenheit« auf sich hat, versäumen nicht, an der »Arche Noä« vorbeizuschauen und lauschen dem »Altstädter Jong sein Düsseldorfer Mundart« hie und da.


Donnerstag, 16.11._19.30 Uhr

Theatermuseum,
Jägerhofstr. 1
Eintritt: € 13,-/ 7,50
Kartentelefon: 0211-899 46 60

Heine & Jazz
Eine Hommage an einen deutschen Dichter

Gastspiel des Landestheaters Burghofbühne (Dinslaken)

Eine Lesung mit szenischen Elementen: Neben zahlreichen Gedichten, Ausschnitten aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski und aus Deutschland. Ein Wintermärchen sowie zahlreichen Bonmots und Aperçus kommt eine Szene aus der Burghofbühnen-Produktion Effi Briest auf die Bühne. Major Crampas zitiert der zaudernden Effi gegenüber Heine-Verse und gewinnt so ihr Herz. Eine Uraufführung ist die Szene Heine versus Platen, ein fiktives TV-Gerichtsduell. Begleitet, unterstützt und umrahmt wird das literarische Programm vom Jazz-Trio René Lozynski Sound & Groove Ensemble, die eigene Titel und klassische Heine-Vertonungen in jazzigen Interpretationen zu Gehör bringen werden.

Einrichtung und Bühne: Lars Helmer – Musik: René Lozynski – Mit: Lena Münchow, Christian Furrer, Lars Helmer, Thorsten Weckherlin und dem René Lozynski Sound & Groove Ensemble


Samstag, 18.11._19.30 Uhr

Polnisches Institut Düsseldorf,
Citadellstrasse 7, Tel: 0211-86 69 60
Eintritt: frei

Heinrich Heine über Polen – ein Monodram

In deutscher Sprache, mit Olgierd Lukaszewicz – Theater- und Filmschauspieler, Teatr Polski,Warschau und Barbara Wilinska – Sängerin, Posen.

1822 reiste der 25-jährige Heine nach Posen, in die an der Warthe gelegene historische Hauptstadt der Provinz Großpolen, die zu seiner Zeit Hauptstadt des preußischen Großherzogtums Posen war.
Eindrücke dieser Reise nach Posen beschreibt Heines Studie Über Polen. Von polnischen Adligen, Landleuten und polnischen Frauen – die der Autor mit den schönsten Komplimenten bedenkt – ist ebenso die Rede wie von Literatur,Wissenschaft und Theater.
Heines Entwurf über Polen fand starken Widerhall im ganzen Großherzogtum, denn sowohl die dort lebenden Polen als auch die Deutschen konnten ihm nicht verzeihen, dass er sie auch mit all ihren Lastern vorgestellt hat. Olgierd Lukaszewicz, einer der bekanntesten polnischen Schauspieler, versetzt das Publikum in das Polen des 19. Jahrhunderts zurück und präsentiert ein spannendes Monodram mit musikalischer Begleitung.


Donnerstag, 23.11._19.30 Uhr

MAXHAUS – Katholisches Stadthaus,
Schulstraße 11
Eintritt: € 6,-

»Es ist eine alte Geschichte«
Soiree mit Texten von Heinrich Heine
und Musik von Robert Schumann


Ich habe es, wie die Leute sagen, auf dieser schönen Erde zu nichts gebracht. Es ist nichts aus mir geworden, nichts als ein Dichter.

Das Trio LiteraTON stellt in seinem Programm Heinrich Heine in Verbindung zu Robert Schumann vor:
  • den romantischen Heine mit Texten aus dem Buch der Lieder
  • den Heine der Reisebilder mit Texten aus der Harzreise, der Nordsee und der italienischen Reise Die Bäder von Lukka
  • Heine über sich selbst kommt vor allem mit Ideen. Das Buch Le Grand zu Wort:
    Heiteres und Nachdenkliches über das Leben, die Liebe, sein Dasein als Dichter, seine Beziehung zu Deutschland!

    Ein vielschichtiges Programm, das viele Facetten des Dichters – Gedichte, Prosatexte und Szenen – mit der Musik von Robert Schumann verbindet.


    Freitag, 24.11._18.00–19.30 Uhr

    Jan-Wellem-Platz, Bahnsteig 8
    (Start und Ende)
    Eintritt: € 8,- (inkl. Kaltgetränk)

    Vorverkauf in allen Rheinbahn-KundenCentern oder im Online-Shop unter www.rheinbahn.de.

    Direktemang op heem aan
    Rollende Lesung mit Monika Voss

    Bildhafte Ausdrücke, Treffsicherheit und Ironie – das macht die Düsseldorfer Mundart, aber auch die Sprachkraft Heinrich Heines aus. Obwohl der bekannteste Sohn unserer Stadt nicht »op Platt« geschrieben hat, klingt in einigen Texten der Düsseldorfer Originalton an. Mundart-Expertin Monika Voss hat in ihrem Buch Kennste noch dat alde Leed eine Auswahl von Heines Gedichten und Prosa mit Augenzwinkern und rheinischem Humor ins Platt übertragen. Diese stellt sie der ursprünglichen Dichtung gegenüber, so dass sich ein ganz neuer Zugang zu »ons Heine Harry« ergibt.

    An Bord eines historischen Speisewagens, in einer »alden Elektrischen«, präsentiert Monika Voss den Gästen interessante Einblicke – vor und hinter die Fassaden von Heines Heimatstadt.



    Freitag, 24.11._20.00 Uhr

    Düsseldorfer Appell/Restaurant Grenzenlos,
    Kronprinzenstraße 114
    Eintritt frei

    Heine grenzenlos im Grenzenlos:
    Einmal Lieblings-Heine mit Musik

    © Heinrich-Heine-Institut
    Ich liebe Deutschland und die Deutschen; aber ich liebe nicht minder die Bewohner des übrigen Theils der Erde.
    Alle sind herzlich eingeladen, ihren Lieblings-Heine vorzulesen. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste aus dem interkulturellen Sektor, die wir im Restaurant »Grenzenlos« mit verführerischem Krebssüppchen und paradiesischen Apfeltörtchen verwöhnen möchten. Musik vom Feinsten serviert die Jazz- Combo des Landespolizeiorchesters NRW.


    Samstag, 25.11._19.30 Uhr

    Filmmuseum,
    Schulstraße 4, Tel: 0211-899 2232
    Eintritt: € 6,-

    Denk’ ich an Deutschland in der Nacht
    Biographie, D 2005, Regie: Gordian Maugg, Buch: Gordian Maugg und Alexander Häusser. Mit: Rüdiger Vogler, Fabian Busch, Katharina Wackernagel, Michael Mendl, 60 Min.

    Das Krankenlager in der Pariser »Matratzengruft« bildet die Ausgangssituation des Films über den Dichter Heinrich Heine, der am 17. Februar 1856 starb. Regisseur und Drehbuchautor Gordian Maugg ist anwesend.


    Sonntag, 26.11._11.00 Uhr

    HeineHaus
    Bolkerstraße 53
    Eintritt: € 8,-/€ 6,-
    Reservierungen: Literaturbüro,
    Tel. 0211-828 45 90

    Lesung mit Roger Willemsen, u.a. aus Afghanische Reise
    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW, des Heinrich-Heine-Instituts und des Kulturamts

    Foto: Jörg Steinmetz, Fischer Verlag
    »Jede Reise beginnt in der Erinnerung, in der Wolke, die den Namen umhüllt, ›Afghanistan‹, umschwärmt von Rauch und Staub, umstellt von Bildern in Sandstein und Lapislazuli,...«

    Zum Abschluss der Reihe kommt mit Roger Willemsen ein »moderner Reisender« und zeitgenössischer Reiseschriftsteller ins HeineHaus. Das Reisen, der Brückenschlag zwischen Fremdem und Vertrautem, spielt eine zentrale Rolle in vielen seiner Bücher, wie Deutschlandreise, Gute Tage und zuletzt Afghanische Reise. Ausgehend davon, dass man »ein Land immer erst besser fühlen als darüber Bescheid wissen kann«, schildert Willemsen in eindrucksvollen Bildern und Gedankengängen seine Reiseerlebnisse in Afghanistan.

    Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Bekannt wurde er durch seine Arbeit u.a. als TV-Moderator, Dokumentar- Filmemacher und Buchautor.


    Literaturverzeichnis

    Die Stadtbüchereien Düsseldorf regen mit einem Literaturverzeichnis zur Lektüre der Reisebilder von Heinrich Heine an.
    Neben Ausgaben der Werke von Heinrich Heine werden Bücher vorgestellt, die zentrale Themen und den historischen Hintergrund der Reisebilder vertiefen. Die vorgestellten Bücher können in den Stadtbüchereien Düsseldorf ausgeliehen werden. Das gedruckte Literaturverzeichnis liegt in allen Einrichtungen der Stadtbüchereien aus und steht als pdf-Datei auf der Homepage der Stadtbüchereien zum Download zur Verfügung: www.duesseldorf.de/kultur/buecherei


    BLOCKSEMINAR

    Heinrich Heine: »Reisebilder«
    Thematisches Proseminar
    (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/ Germanistisches Seminar II)
    Leitung: Dr. Karin Füllner

    Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn? / Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, / Kennst du es wohl? / Dahin! dahin / Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn. / – Aber reise nur nicht im Anfang August, wo man des Tags von der Sonne gebraten, und des Nachts von den Flöhen verzehrt wird.

    Wie Heine früh mit den eigens von ihm so benannten Reisebildern über die Tradition der Reiseliteratur hinausgeht und ästhetisch und inhaltlich ein neues Genre schafft, mit dem er zum berühmten Autor wird, soll im Seminar an ausgewählten Texten untersucht werden. Zugleich steht das Seminar im Kontext der Reihe »Düsseldorf liest ein Buch« und will die gesamte Veranstaltungsreihe bis Ende November kritisch und kreativ begleiten.

    Die Vorbesprechung zur Lehrveranstaltung, die als Blockseminar mit vier Sitzungen im Heine-Institut konzipiert ist, findet am 20. Oktober um 15 Uhr im Heine-Institut statt (Bilker Straße 12-14, 40213 Düsseldorf ). Weitere Sitzungen am 29.10., 12.11. und 2.12. Anmeldung erbeten unter: hhi-hhg@t-online.de