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Veranstaltungen
| 29.10._11.00 Uhr |
Auftaktmatinee, HEINRICH-HEINE-INSTITUT, HEINRICH-HEINE-GESELLSCHAFT & LITERATURBÜRO
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| 02.11._19.30 Uhr |
Heine & Jazz, INSTITUT FRANÇAIS |
| 03.11._19.30 Uhr |
Literarisches Heine-Dinner, Restaurant »IM SCHIFFCHEN« & BUCHHANDLUNG LESEZEIT |
| 04.11._19.30 Uhr |
Lesung & Musik, THEATERMUSEUM |
| 05.11._11.00 Uhr |
Lesung & Musik, LITERATURBÜRO |
| 06.11._17.00 Uhr |
Lesung »Heine on top«, JOHANNESKIRCHE & EVANGELISCHE STADTAKADEMIE |
| 07.11._20.00 Uhr |
Lesung & Musik, Hörbuchtipps, STADTBÜCHEREIEN & HÖRBUCHHANDLUNG ROMEIKE |
| 08.11._19.00 Uhr |
Lesung & Musik, ANDREASSAAL, DOMINIKANERKLOSTER |
| 08.11._19.30 Uhr |
Lesung & Musik, KAISERSWERTHER BUCHHANDLUNG |
| 09.11._19.30 Uhr |
Lesung, ZAKK & GESCHICHTSWERKSTATT |
| 10.11._20.00 Uhr |
Lesung, EDITION XIM VIRGINES |
| 12.11._11.00 Uhr |
Rundgang, Start: HeineHaus |
| 16.11._19.30 Uhr |
Heine & Jazz, THEATERMUSEUM |
| 18.11._19.30 Uhr
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Monodram, POLNISCHES INSTITUT |
| 23.11._19.30 Uhr
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Literarisch-musikalische Soiree, MAXHAUS |
| 24.11._18.00 Uhr
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Rundfahrt & Lesung, RHEINBAHN |
| 24.11._20.00 Uhr
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Lesung & Musik, Restaurant GRENZENLOS |
| 25.11._19.30 Uhr
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Film & Gespräch, FILMMUSEUM |
| 26.11._11.00 Uhr |
Abschlussmatinee, LITERATURBÜRO, HEINE-INSTITUT & KULTURAMT im HeineHaus |
Sonntag, 29.10._11.00 Uhr
AUFTAKTMATINEE
Heinrich-Heine-Institut,
Bilker Straße 12-14
Eintritt € 6,-/ermäßigt € 4,-
Reservierungen unter
Tel. 0211-8992902
Vortrag und Lesung mit Prof. Karol Sauerland und
Wolfgang Reinbacher
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Foto: Sebastian Hoppe |
Heinrich Heines Reisebilder sind berühmt, aber nicht
leicht zu lesen. Man kann schnell zu dem Schluss kommen,
dass es an einer durchdachten Konzeption fehlt. In Wirklichkeit
hat Heine hier ein völlig neues Genre geschaffen,
das der heutigen Art, die Welt aufzunehmen und über sie
zu reflektieren, mehr denn je entspricht. Der Vortrag von
Prof. Karol Sauerland versteht sich als eine Art Lektüreanleitung,
insbesondere für diejenigen, die die Reisebilder
ohne den dauernden Rückgriff auf biographische und
historische Details lesen möchten.
Karol Sauerland ist Professor für deutsche Literaturwissenschaft
und Ästhetik an den Universitäten in Warschau
und Thorn, zahlreiche Gastprofessuren an europäischen
Universitäten. Buchautor und Herausgeber interdisziplinärer
und interkultureller Publikationen zur Literatur- und
Philosophiegeschichte in mehreren Sprachen.
Aus Heines Reisebildern liest Wolfgang Reinbacher vom
Düsseldorfer Schauspielhaus.
Donnerstag, 02.11._19.30 Uhr
Institut Français, Bilker Str. 7–9,
Tel. 0211-13 06 790
Eintritt: frei
Jean-Pierre Lefebvre »Heine Jazz-inventio«
Musik von Virgile Lefebvre mit:
Thomas Benoit (Kontrabaß)
Jacques Dicostanzo (Vibraphon)
Johan Guidou (Schlagzeug)
Virgile Lefebvre (Saxophon)
Die Jazzmusiker, die Heines Dichtung kennen, fühlen sich
von ihr angezogen, von ihren gewagten Harmonien, der
ironischen Melancholie seiner Liebeslieder, sowie durch
seinen Horizont des radikalen politischen Protests.
Vier Musiker begleiten an diesem Abend einen Universitätsprofessor
(Jean-Pierre Lefebvre, Ecole normale supérieure
Paris) zu neun Gedichten, die von dieser Modernität zeugen:
Doktrin
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Celimène
Ein Weib
Der Asra
König David
Die Schlesischen Weber
Das Sklavenschiff
Ein Fichtenbaum steht einsam
Freitag, 03.11._19.30 Uhr
Restaurant »Im Schiffchen«,
Kaiserswerther Markt 9
Preis pro Menu: € 95,-
Restaurant »Im Schiffchen«, Jean-Claude Bourgueil
& Buchhandlung LESEZEIT, Karin Esch
laden ein zum Literarischen Heine-Dinner
Die literarischen Gourmetfreuden werden serviert von
Kultur à la carte: Annette Florin und Uwe Rode-Florin
Genießen Sie mit uns kulinarische und literarische Köstlichkeiten
im historischen Ambiente in Kaiserswerth!
Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 20.10.2006
in der Buchhandlung LESEZEIT, Tel. 0211-2006726
Samstag, 04.11._19.30 Uhr
Theatermuseum,
Jägerhofstr. 1
Eintritt: € 10,-
Reservierung unter 0211-899 46 60
»Mir wird so loreley zumut«
Literarische Revue
mit Hanna Seiffert, Peter Welk und Ludger Maxsein (Klavier)
Im Mittelpunkt stehen Heines schwelgerische Affären mit
jener Frau, von der er selbst sagte: »Sie tröstete mich in
heimischen Drangsalen, folgte mir ins Exil,... ließ mich nie
im Stich, sogar in Geldnot wußte sie mir zu helfen, die
deutsche Muse, die gute Dirne.« Kontrapunkte dazu setzt
der Konzertpianist Ludger Maxsein mit Klavierstücken des
anderen großen Romantikers, dessen 150. Todestag ebenfalls
in diesem Jahr gefeiert wird: Robert Schumann.
Sonntag, 05.11._11.00 Uhr
Literaturbüro NRW, Bilker Straße 5
Reservierung unter 0211-8284590
Eintritt: € 5,-, Mitglieder € 3,-
Italienischer Morgen
Reise von München nach Genua
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| Foto: Sebastian Hoppe |
Lesung mit Michele Cuciuffo, Düsseldorfer Schauspielhaus,
Arien aus italienischen Opern vorgetragen von Studentinnen
der Robert Schumann Hochschule (Gesang & Harfe)
Trient, Brescia, Mailand. Heine nimmt uns mit in italienische
Gefilde, auf Märkte und Plätze. Er preist – nicht
ohne einige Seitenhiebe – die farbenprächtigen Auslagen,
die Frauen, die italienische Oper und räsoniert über das
Wesen der Deutschen, Italiener und Engländer.
Nach Lesung & Musik laden wir Sie ein, einige »italienische
Momente« bei Antipasti & Wein im Literaturbüro
zu verweilen.
Montag, 06.11._17.00-18.30 Uhr
Evang. Stadtakademie, Johanneskirche,
Martin-Luther-Platz 39
Teilnahmebeitrag: € 5,-
Heine on top. Ein multimediales Turmerlebnis
Lesung im Glockenturm der Johanneskirche:
Die Stadt Lukka (1)
mit Cathleen Baumann & Wolfram Rupperti,
Düsseldorfer Schauspielhaus, musikalische Impression
von Wolfgang Abendroth, Heine-Fahnen von WHG Neuse,
Leitung: Dr. Martin Vetter
Man nehme den Fahrstuhl, erklimme die Leiter, erreiche
den Schwindel erregenden Turm: »On top« liest Düsseldorf
Heine. Der erreicht Lukka bei Nacht und inszeniert eine
atemberaubende Götterdämmerung. Vom Turm wird die
Lesung für weniger trittfeste Gäste ins Café der Johanneskirche
audiovisuell übertragen. Anschließend Möglichkeit zum
warmen Umtrunk. Achtung: Teilnahme auf eigene Gefahr!
Der Eintritt beinhaltet die Teilnahme an der Verlosung
eines von WHG Neuse handsignierten Heinemotivs.
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| Foto: Sebastian Hoppe |
Lesung weiterer Kapitel aus dem Reisebild
»Die Stadt Lukka« am 8.11. im Dominikanerkloster.
Dienstag, 07.11._20.00 Uhr
Stadtbüchereien, Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
Eintritt: frei
»Heine hören!«
in Kooperation mit der HörbuchHandlung Romeike
Zum Heine-Jahr 2006 erschien eine Vielzahl qualitativ
hochwertiger neuer Hörbücher mit Interpretationen von
Heine-Texten durch prominente SprecherInnen. Zur Einstimmung
in den Abend empfiehlt Ute Romeike, Hörbuch-
Handlung, die besten Neuheiten auf dem Markt.
Im Anschluss hören Sie aus Heines Reisebildern Die
Nordsee live:Wolfgang Welter rezitiert, begleitet von Maria
Zachariadou (Cello, Suite Nr. 2 von Max Reger).
In seinen Reisebildern kombinierte Heinrich Heine eine
breite Fülle von Themen und schriftstellerischen Techniken.
Die Aufenthalte des Autors auf der Insel Norderney finden
künstlerischen Ausdruck in den drei Abteilungen von Die
Nordsee. Darin entwirft er ein von Zerrissenheit geprägtes
Bild der Gesellschaft.
Wolfgang Welter war Gründer, Leiter, Schauspieler und
Regisseur des Kindertheaters Augen-Blick und als Schauspieler
und Regisseur in über 50 Produktionen der freien
Szene Düsseldorfs tätig; leitete das Theater an der Luegallee
in Düsseldorf und arbeitet als freiberuflicher Schauspieler.
Mittwoch, 08.11._19.00 Uhr
Andreassaal des Dominikanerklosters,
Andreasstraße 27, Tel. 0211 -13 63 40
Eintritt: frei
Die Stadt Lukka (2)
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| Foto: Sebastian Hoppe |
»... ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen
Schöpfer der Welt ...« Mit diesen Worten in seinem Testament
von 1851 bekannte sich Heinrich Heine zum Glauben an
einen persönlichen Gott, ohne jedoch einer Kirche oder dem
Judentum den Vorzug zu geben. Immer wieder, besonders im
Reisebild Die Stadt Lukka, beschäftigt sich Heinrich Heine
mit den Themen Glaube und Religion – vor allem aber setzt er
sich kritisch mit dem »Bodenpersonal« der Religionen auseinander.
Lesung: Claudia Hübbecker & Michael Schütz, Düsseldorfer
Schauspielhaus. Musik: Konzertgeigerin Christina Asbeck mit
einem Überraschungsprogramm zu Heinrich Heine.
Die Lesung der ersten Kapitel aus »Die Stadt Lukka« findet am
6.11. in der Johanneskirche statt.
Mittwoch, 08.11._19.30 Uhr
Kaiserswerther Buchhandlung, Alte Landstraße 179
Tel. 0211-40 92 101, Eintritt: € 5,-
Das Wunder Heine
Ein literarisch-musikalisches Portrait
in Briefen und Gedichten
Donnerstag, 09.11._19.30 Uhr
Studio im zakk, Fichtenstraße 40,
Tel. 0211-973 00 55
Eintritt: € 5,- (übl. Ermäßigung)
Heine in Berlin
Es liest: Wulf Metzmacher
Promenieren Unter den Linden, Einkehr bei Lutter & Wegner
am Gendarmenmarkt, Besuch im Schauspielhaus und in der
Oper, Klatsch und Tratsch, die feine und die Möchtegern-
Gesellschaft. Ein immerwährender Reigen im großen Berlin.
Und mittendrin Heinrich Heine als Flaneur mit hellen Augen
und großen Ohren.Was er sah, hörte und dabei bedachte, entfaltet
er vor uns in den Briefen aus Berlin, geschrieben zwischen
Januar und Juni 1822.
Freitag,10.11._20.00 Uhr
Edition XIM Virgines, Brend'amourstraße 33
Reservierungen: Tel: 0211-588930, Eintritt: frei
Florentinische Nächte - Die erste Nacht
Lesung mit Georg Aehling
Die todkranke Maria und ihr Freund Maximilian unterhalten
sich darüber, wie die Natur beim italienischen Volk die Kunst
nachahmt: »Wie einst das Fleisch auf den Geist, so wirkt jetzt
der Geist auf das Fleisch.« Bei ihrer Diskussion über die
Eigenschaften und Wirkungen italienischer Komponisten
stellt Max erneut die gegenseitige Durchdringung von Natur
und Kunst fest. »Aber wie schön sind sie erst, diese Italienerinnen,
wenn die Musik ihr Gesicht beleuchtet.«
Sonntag, 12.11._11.00 Uhr
Treffpunkt: HeineHaus,
Bolkerstraße 53
Eintritt: € 5,-
Keine Anmeldung erforderlich
Heine (auch mal) zu Hause –
Ein Rundgang durch das alte Düsseldorf
Es begleiten:Wulf Metzmacher und Monika Voss
In seinem Reisebild Ideen. Das Buch Le Grand erinnert sich
Heine 1826 wehmütig an seine Geburtsstadt Düsseldorf:
»... und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig
dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe.«
Bei einem Rundgang zwischen Elternhaus, Hofgarten,
Schule, Marktplatz, Hauptwache, Schloss, Haus des
Onkels und anderen Orten folgen wir seinen Erinnerungen
an das heimatliche Düsseldorf, können Hebräisch konjugieren,
hören von Apfeltörtchen und Krebssuppe, sind
auf der Hauptwache dabei und erfahren, was es mit dem
»Froschgequäke der holländischen Sümpfe« sowie mit
den »Scharlatanen der Bescheidenheit« auf sich hat, versäumen
nicht, an der »Arche Noä« vorbeizuschauen und
lauschen dem »Altstädter Jong sein Düsseldorfer Mundart«
hie und da.
Donnerstag, 16.11._19.30 Uhr
Theatermuseum,
Jägerhofstr. 1
Eintritt: € 13,-/ 7,50
Kartentelefon: 0211-899 46 60
Heine & Jazz
Eine Hommage an einen deutschen Dichter
Gastspiel des Landestheaters Burghofbühne (Dinslaken)
Eine Lesung mit szenischen Elementen: Neben zahlreichen
Gedichten, Ausschnitten aus den Memoiren des Herren
von Schnabelewopski und aus Deutschland. Ein Wintermärchen
sowie zahlreichen Bonmots und Aperçus kommt
eine Szene aus der Burghofbühnen-Produktion Effi Briest
auf die Bühne. Major Crampas zitiert der zaudernden Effi
gegenüber Heine-Verse und gewinnt so ihr Herz. Eine
Uraufführung ist die Szene Heine versus Platen, ein fiktives
TV-Gerichtsduell. Begleitet, unterstützt und umrahmt
wird das literarische Programm vom Jazz-Trio René
Lozynski Sound & Groove Ensemble, die eigene Titel und
klassische Heine-Vertonungen in jazzigen Interpretationen
zu Gehör bringen werden.
Einrichtung und Bühne: Lars Helmer – Musik: René
Lozynski – Mit: Lena Münchow, Christian Furrer, Lars
Helmer, Thorsten Weckherlin und dem René Lozynski
Sound & Groove Ensemble
Samstag, 18.11._19.30 Uhr
Polnisches Institut Düsseldorf,
Citadellstrasse 7, Tel: 0211-86 69 60
Eintritt: frei
Heinrich Heine über Polen – ein Monodram
In deutscher Sprache, mit Olgierd Lukaszewicz – Theater- und
Filmschauspieler, Teatr Polski,Warschau und Barbara
Wilinska – Sängerin, Posen.
1822 reiste der 25-jährige Heine nach Posen, in die an der
Warthe gelegene historische Hauptstadt der Provinz Großpolen,
die zu seiner Zeit Hauptstadt des preußischen
Großherzogtums Posen war.
Eindrücke dieser Reise nach Posen beschreibt Heines
Studie Über Polen. Von polnischen Adligen, Landleuten
und polnischen Frauen – die der Autor mit den schönsten
Komplimenten bedenkt – ist ebenso die Rede wie von
Literatur,Wissenschaft und Theater.
Heines Entwurf über Polen fand starken Widerhall im
ganzen Großherzogtum, denn sowohl die dort lebenden
Polen als auch die Deutschen konnten ihm nicht verzeihen,
dass er sie auch mit all ihren Lastern vorgestellt hat.
Olgierd Lukaszewicz, einer der bekanntesten polnischen
Schauspieler, versetzt das Publikum in das Polen des 19.
Jahrhunderts zurück und präsentiert ein spannendes
Monodram mit musikalischer Begleitung.
Donnerstag, 23.11._19.30 Uhr
MAXHAUS – Katholisches Stadthaus,
Schulstraße 11
Eintritt: € 6,-
»Es ist eine alte Geschichte«
Soiree mit Texten von Heinrich Heine
und Musik von Robert Schumann
Ich habe es, wie die Leute sagen, auf dieser schönen Erde zu nichts
gebracht. Es ist nichts aus mir geworden, nichts als ein Dichter.
Das Trio LiteraTON stellt in seinem Programm Heinrich
Heine in Verbindung zu Robert Schumann vor:
den romantischen Heine mit Texten aus dem
Buch der Lieder
den Heine der Reisebilder mit Texten aus der
Harzreise, der Nordsee und der italienischen Reise
Die Bäder von Lukka
Heine über sich selbst kommt vor allem mit
Ideen. Das Buch Le Grand zu Wort:
Heiteres und Nachdenkliches über das Leben, die Liebe,
sein Dasein als Dichter, seine Beziehung zu Deutschland!
Ein vielschichtiges Programm, das viele Facetten des
Dichters – Gedichte, Prosatexte und Szenen – mit der
Musik von Robert Schumann verbindet.
Freitag, 24.11._18.00–19.30 Uhr
Jan-Wellem-Platz, Bahnsteig 8
(Start und Ende)
Eintritt: € 8,- (inkl. Kaltgetränk)
Vorverkauf in allen Rheinbahn-KundenCentern
oder im Online-Shop unter www.rheinbahn.de.
Direktemang op heem aan
Rollende Lesung mit Monika Voss
Bildhafte Ausdrücke, Treffsicherheit und
Ironie – das macht die Düsseldorfer Mundart,
aber auch die Sprachkraft Heinrich Heines
aus. Obwohl der bekannteste Sohn unserer
Stadt nicht »op Platt« geschrieben hat, klingt
in einigen Texten der Düsseldorfer Originalton
an. Mundart-Expertin Monika Voss hat in
ihrem Buch Kennste noch dat alde Leed eine
Auswahl von Heines Gedichten und Prosa mit Augenzwinkern
und rheinischem Humor ins Platt übertragen.
Diese stellt sie der ursprünglichen Dichtung gegenüber, so
dass sich ein ganz neuer Zugang zu »ons Heine Harry«
ergibt.
An Bord eines historischen Speisewagens, in einer »alden
Elektrischen«, präsentiert Monika Voss den Gästen interessante
Einblicke – vor und hinter die Fassaden von Heines
Heimatstadt.
Freitag, 24.11._20.00 Uhr
Düsseldorfer Appell/Restaurant Grenzenlos,
Kronprinzenstraße 114
Eintritt frei
Heine grenzenlos im Grenzenlos:
Einmal Lieblings-Heine mit Musik
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| © Heinrich-Heine-Institut |
Ich liebe Deutschland und die Deutschen; aber ich liebe nicht
minder die Bewohner des übrigen Theils der Erde.
Alle sind herzlich eingeladen, ihren Lieblings-Heine vorzulesen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste aus dem interkulturellen
Sektor, die wir im Restaurant »Grenzenlos« mit verführerischem
Krebssüppchen und paradiesischen Apfeltörtchen
verwöhnen möchten. Musik vom Feinsten serviert die Jazz-
Combo des Landespolizeiorchesters NRW.
Samstag, 25.11._19.30 Uhr
Filmmuseum,
Schulstraße 4, Tel: 0211-899 2232
Eintritt: € 6,-
Denk’ ich an Deutschland in der Nacht
Biographie, D 2005, Regie: Gordian Maugg, Buch: Gordian
Maugg und Alexander Häusser. Mit: Rüdiger Vogler, Fabian
Busch, Katharina Wackernagel, Michael Mendl, 60 Min.
Das Krankenlager in der Pariser »Matratzengruft« bildet die
Ausgangssituation des Films über den Dichter Heinrich
Heine, der am 17. Februar 1856 starb. Regisseur und Drehbuchautor
Gordian Maugg ist anwesend.
Sonntag, 26.11._11.00 Uhr
HeineHaus
Bolkerstraße 53
Eintritt: € 8,-/€ 6,-
Reservierungen: Literaturbüro,
Tel. 0211-828 45 90
Lesung mit Roger Willemsen, u.a. aus Afghanische Reise
Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW,
des Heinrich-Heine-Instituts und des Kulturamts
 |
| Foto: Jörg Steinmetz, Fischer Verlag |
»Jede Reise beginnt in der Erinnerung, in der Wolke, die den
Namen umhüllt, ›Afghanistan‹, umschwärmt von Rauch und
Staub, umstellt von Bildern in Sandstein und Lapislazuli,...«
Zum Abschluss der Reihe kommt mit Roger Willemsen ein
»moderner Reisender« und zeitgenössischer Reiseschriftsteller
ins HeineHaus. Das Reisen, der Brückenschlag zwischen
Fremdem und Vertrautem, spielt eine zentrale Rolle in vielen
seiner Bücher, wie Deutschlandreise, Gute Tage und zuletzt
Afghanische Reise. Ausgehend davon, dass man »ein Land
immer erst besser fühlen als darüber Bescheid wissen kann«,
schildert Willemsen in eindrucksvollen Bildern und Gedankengängen
seine Reiseerlebnisse in Afghanistan.
Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, studierte Germanistik,
Philosophie und Kunstgeschichte. Bekannt wurde er
durch seine Arbeit u.a. als TV-Moderator, Dokumentar-
Filmemacher und Buchautor.
Literaturverzeichnis
Die Stadtbüchereien Düsseldorf regen mit einem Literaturverzeichnis
zur Lektüre der Reisebilder von Heinrich Heine an.
Neben Ausgaben der Werke von Heinrich Heine werden
Bücher vorgestellt, die zentrale Themen und den historischen
Hintergrund der Reisebilder vertiefen. Die vorgestellten Bücher
können in den Stadtbüchereien Düsseldorf ausgeliehen werden.
Das gedruckte Literaturverzeichnis liegt in allen
Einrichtungen der Stadtbüchereien aus und steht als pdf-Datei
auf der Homepage der Stadtbüchereien zum Download zur
Verfügung: www.duesseldorf.de/kultur/buecherei
BLOCKSEMINAR
Heinrich Heine: »Reisebilder«
Thematisches Proseminar
(Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/
Germanistisches Seminar II)
Leitung: Dr. Karin Füllner
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn? / Im dunkeln
Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen
Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, /
Kennst du es wohl? / Dahin! dahin / Möcht’ ich mit dir,
o mein Geliebter, ziehn. / – Aber reise nur nicht im Anfang
August, wo man des Tags von der Sonne gebraten, und des
Nachts von den Flöhen verzehrt wird.
Wie Heine früh mit den eigens von ihm so benannten
Reisebildern über die Tradition der Reiseliteratur hinausgeht
und ästhetisch und inhaltlich ein neues Genre schafft,
mit dem er zum berühmten Autor wird, soll im Seminar an
ausgewählten Texten untersucht werden. Zugleich steht
das Seminar im Kontext der Reihe »Düsseldorf liest ein
Buch« und will die gesamte Veranstaltungsreihe bis Ende
November kritisch und kreativ begleiten.
Die Vorbesprechung zur Lehrveranstaltung, die als Blockseminar
mit vier Sitzungen im Heine-Institut konzipiert
ist, findet am 20. Oktober um 15 Uhr im Heine-Institut
statt (Bilker Straße 12-14, 40213 Düsseldorf ). Weitere
Sitzungen am 29.10., 12.11. und 2.12. Anmeldung erbeten
unter: hhi-hhg@t-online.de
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