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Heinrich Heine - Reisebilder
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| © Heinrich-Heine-Institut |
»Als Heine durch den Harz wanderte, begann eine neue Epoche der deutschen Literatur«, heißt es in der
Heine-Forschung. Die vier »Reisebilder«-Bände des jungen Heine führen uns in den Harz und an die
Nordsee, in die preußische Haupt- und Residenzstadt Berlin und zurück in seine Geburtsstadt Düsseldorf,
nach Italien und nach England. Erschienen sind sie in den Jahren zwischen 1826 und
1831 und haben ihren Autor zum berühmten, aufsehenerregenden politischen Schriftsteller
gemacht. Mit den eigens von ihm so benannten »Reisebildern« hat Heine ästhetisch
und inhaltlich ein neues Genre geschaffen. »Die Reisebilder sind vor der Hand
der Platz wo ich dem Publikum alles vorbringe was ich will«, schreibt er 1826 und
kennzeichnet damit seine moderne, assoziative, witzig-satirische Schreibweise. Sie
ermöglicht ihm beim Betrachten der Nähe wie der Ferne immer ein emanzipatorisches Engagement. Ob
in Düsseldorf, in Lucca oder in London, immer geht es Heine, skeptisch und begeistert zugleich, letztlich
um Freiheit und Gleichheit, die großen Ideen der Französischen Revolution.
Weitere Informationen zum Werk Heinrich Heines finden Sie unter www.duesseldorf.de/heineinstitut
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